kahlkogel 1834m

~1300 bis 1600 Höhenmeter (schwer)

 

28.6.2021

 

 

 

Mit dem Zug geht es von Villach nach Rosenbach.

 

Nun geht man vom Bahnhof entlang der Straße nach Nordosten Richtung Rosenbach, hält sich bei der ersten Kreuzung rechts (Süden) und folgt der Straße bis zur Brücke über den Rosenbach. Unmittelbar nach der Brücke zweigt ein Weg nach rechts (Südwesten) ab (Wegweiser Quadiaalm und Kahlkogel). Jetzt wandert man immer den Markierungen folgend teils auf Wandersteigen teils auf Forstwegen meist im Wald höher. In knapp über 900m erreicht man die Kaltwasserquelle. Von dort geht es weiter zur Quadiaalm (1271m), welche mit einem wunderschönen Blick nach Norden ins Klagenfurter Becken aufwartet. Von der Alm erreicht der Wanderer in wenigen Minuten über einen Forstweg den Quadiasattel (1300m). Hier folgt man dem Wegweiser Kahlkogel nach links (Südosten). Zunächst folgen die Markierungen einem breiten Forstweg. Nach kurzer Zeit verlässt man diesen aber und steigt nun auf einem zusehends schmalen, steilen und an einzelnen Stellen auch etwas ausgesetzten Steig hinauf Richtung Kahlkogel. In knapp über 1800m erreicht man bei einem kleinen Denkmal schließlich den Grenzkamm, wo sich der Wanderer nach links (Osten) wendet und in wenigen Minuten den höchsten Punkt erreicht.

 

Der Abstieg erfolgt entweder über den Aufstiegsweg oder über den Eckele- und Rosenbachsattel.

 

Wer sich für die Variante über den Rosenbachsattel entscheidet, marschiert vom höchsten Punkt zunächst nach Westen zurück bis kurz vor das Denkmal und wandert dann entlang des Gratverlaufs abwärts zum Eckelesattel (Jekljevo sedlo 1487m). Von dort geht es wieder aufwärts zuerst durch junge Buchenbestände dann zwischen Lärchen und Latschen hindurch Richtung Hahnkogel. Der markierte Steig lässt den Gipfel rechts liegen und führt direkt zum Rosenbachsattel (Rozca 1587m). Wer will kann über Steigspuren auf den Hahnkogel (1754m) aufsteigen. Am Rosenbachsattel zweigt der Wanderer nach rechts (Norden, Wegweiser Rosenbach) ab und folgt dem markierten Steig hinab zur Roschitzahütte. Dort leitet der Steig dann steil hinab zu einem meist trockenen aber sehr schottrigen Bachbett. Kurz darauf passiert man die alte Zollhütte und folgt nun weiter dem markierten Weg, teils am Forstweg, die meiste Zeit aber auf einem Steig, bis man in knapp über 900m auf einer kleinen Brücke, welche direkt dem neben dem Forstweg verläuft den Bärengraben überquert. Jetzt heißt es zunächst dem Forstweg und dann ab dem Kraftwerk Bärental der asphaltierten Straße zurück zum Bahnhof zu folgen. Die letzten Meter hinauf zum Bahnhof kann man über ein beschildertes Steiglein abkürzen.

 

 

 

Wer den Kalhkogel von Norden her besteigen möchte, sollte neben guter Kondition und Trittsicherheit auch reichlich Zeit sowie ein gewisses Maß an „geistiger“ Stärke mitbringen. Denn der Aufstieg ist doch relativ lange und dadurch auch der Rückweg. Selbst wer mit dem Auto bis zum Kraftwerk Bärental fährt und von dort zum Quadiasattel aufsteigt, spart sich kaum Wegstrecke, da der Forstweg viele weite Kehren macht.

 

Deshalb empfiehlt es sich, neben dem Kahlkogel auch gleich noch den Hahnkogel mitzunehmen. Denn der Grenzkamm mit seinen Gipfeln geizt nicht mit wunderbaren Ausblicken. Ganz motivierte Wanderer werden auch noch die gesamte Runde inkl. Großem und Kleinen Frauenkogel absolvieren. Hierfür sollte man aber wirklich fit sein und reichlich Zeit einplanen.

 

Der Kalhkogel selbst ist besonders im späten Frühjahr ein sehr lohnendes Ziel. Dann präsentieren sich seine Südhänge nämlich im frischen Weiß der Narzissenblüte. Aber auch im Frühsommer wandert man entlang des Grenzkamms durch ein wahres Blumenmeer.

 

Kaltwasserquelle
Kaltwasserquelle
Weit unten im Wald schaut eine Gams skeptisch her
Weit unten im Wald schaut eine Gams skeptisch her
Herrlicher Blick von der Quadiaalm nach Nordosten ins Klagenfurter Becken
Herrlicher Blick von der Quadiaalm nach Nordosten ins Klagenfurter Becken
Am Grenzkamm angelangt bietet sich nach Nordwesten dieses wunderschöne Panorama
Am Grenzkamm angelangt bietet sich nach Nordwesten dieses wunderschöne Panorama
Der Blick nach Südwesten schweift von den Julischen zum Mittagskogel, im Vordergrund der Hahnkogel und als markante kleine Spitze rechts der Bildmitte der Große Frauenkogel
Der Blick nach Südwesten schweift von den Julischen zum Mittagskogel, im Vordergrund der Hahnkogel und als markante kleine Spitze rechts der Bildmitte der Große Frauenkogel
Ein Blumenmeer am Hahnkogel
Ein Blumenmeer am Hahnkogel
Vom Rosenbachsattel geht es wieder den weiten Weg hinaus bis zum Bahnhof Rosenbach (rechts der Autobahn)
Vom Rosenbachsattel geht es wieder den weiten Weg hinaus bis zum Bahnhof Rosenbach (rechts der Autobahn)
Kreative Markierung in einem trockenen Bachbett knapp vor der ehemaligen Zollhütte
Kreative Markierung in einem trockenen Bachbett knapp vor der ehemaligen Zollhütte

Vielen Dank an meine Ausrüstungssponsoren:

Perfektes Rundumtraining
Perfektes Rundumtraining