Sonnstein 2290m

~1000 Höhenmeter (mittel)

22.5.2026

 

Mit dem Auto geht es ins Lesachtal bis in die kleine Ortschaft Wiesen (knapp westlich von St. Lorzenzen). Hier zweigt eine Straße nach Süden nach Frohn ab. Die Straße leitet zunächst hinab zur Gail und führt dann aufwärts ins Frohntal. Bei der Abzweigung zur Ingridhütte bleibt man auf der asphaltierten Straße und fährt talauswärts hinauf bis zu den ersten Häusern (~1320m, Parkmöglichkeit entlang der Straße).

 

Unmittelbar vor dem ersten Hof zweigt linker Hand ein markierter Steig (Wegweiser Sonnstein) ab. Über Bergwiesen und durch kurze Waldpassagen wandert man zu einem Wegweiser in knapp 1500m Höhe. Hier hält sich der Wanderer links. Nun führt der Weg sehr steil durch den Wald höher bis zu einem Kahlschlag. Ab hier muss man genau auf die Markierungen achten, denn der Steig wird immer wieder von umgestürzten Bäumen verlegt bzw. zeichnet sich in einem Aufforstungsgebiet teils nicht deutlich ab. In 1800m lässt man diesen Bereich hinter sich und erreicht so eine markante Verebnung, an deren Südrand sich eine Jagdhütte befindet. Der markierte Steig zieht nun über mehrere kurze Aufschwünge in südlicher Richtung bis zu einer markanten Gratkuppe (~2080m) höher. Von dort wandert man über eine weitere Kuppe in die steile Ostflanke des Sonnsteins, durch welche der Wanderweg steil und auch kurz mit einem Stahlseil versichert Richtung Gipfel führt. Die letzten Meter legt man gemütlich über die Nordschulter zum Gipfelkreuz zurück.

 

Der Abstieg erfolgt über die Aufstiegsroute.

 

Der Sonnstein ist ein selten besuchter aber wunderschöner Aussichtsberg in den Karnischen Alpen mit wunderschönem Blick hinab ins Lesachtal. Für den Gipfelaufschwung sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit notwendig. Die beste Jahreszeit für diese Tour ist entweder der Frühsommer oder der Herbst. Im Hochsommer kann es in den steilen Osthängen schon von der Früh weg sehr warm sein.

 

Blick von Frohn hinauf zum Sonnstein, hier kommt nur vorbei, wer zu Fuß von St. Lorenzen aus startet...
Blick von Frohn hinauf zum Sonnstein, hier kommt nur vorbei, wer zu Fuß von St. Lorenzen aus startet...
Wegweiser beim "eigentlichen" Start
Wegweiser beim "eigentlichen" Start
Hier wird es mit dem Weg teils etwas mühsam, die Markierungen finden sich immer wieder auf den Baumstümpfen (links im Bild, wo auch der Steig hinzieht))
Hier wird es mit dem Weg teils etwas mühsam, die Markierungen finden sich immer wieder auf den Baumstümpfen (links im Bild, wo auch der Steig hinzieht))
Jagdhütte in knapp 1900m mit Blick zum Edigon (Bildmitte)
Jagdhütte in knapp 1900m mit Blick zum Edigon (Bildmitte)
Auf der Kuppe in knapp über 2000m Höhe, der Steig zieht links in die Gipfelflanke und führt zum Schluss gemütlich über den Rücken zum höchsten Punkt hinauf
Auf der Kuppe in knapp über 2000m Höhe, der Steig zieht links in die Gipfelflanke und führt zum Schluss gemütlich über den Rücken zum höchsten Punkt hinauf
Gipfelkreuz mit Steinwand, Edigon und Raudenspitze (von links nach rechts, links neben dem Kreuz)
Gipfelkreuz mit Steinwand, Edigon und Raudenspitze (von links nach rechts, links neben dem Kreuz)
Die Hohe Warte (rechts), Kellerspitzen (Mitte) und Montasch (ganz klein links)
Die Hohe Warte (rechts), Kellerspitzen (Mitte) und Montasch (ganz klein links)
Der Blick hinab ins Lesachtal udn Maria Luggau, rechts im Bild ist deutlich der Waldbrand von 2026 zu erkennen
Der Blick hinab ins Lesachtal udn Maria Luggau, rechts im Bild ist deutlich der Waldbrand von 2026 zu erkennen
Der Weg zurück hinunter führt über den Rücken und dann nach rechts zu den Höfen von Frohn
Der Weg zurück hinunter führt über den Rücken und dann nach rechts zu den Höfen von Frohn

Vielen Dank an meine Ausrüstungssponsoren:

Perfektes Rundumtraining
Perfektes Rundumtraining