Reitereck 2790m und Wandspitze 2623m

~1400 Höhenmeter (schwer)

 

1.11.2005, 16.10.2025

 

Mit dem Bus (Fahrplan beachten) oder dem Auto geht es nach Malta und hinauf auf den Maltaberg bis zur Leonhardhütte (1605m).

 

Zu Fuß wandert man  vorbei an der Kramerhütte (1604m) auf einem Fahrweg hinein in die Faschaun. In knapp 1800m zweigt der Wanderweg nach links ab (alter Almweg) und führt nach einer Kehre hinauf zur Unteren Ochsenhütte (~1920). Von dort geht es weiter am Fahrweg in nördlicher Richtung über das Maltinger Alpl zur Ochsenhütte (2195m). Hier verjüngt sich der Fahrweg zu einem Steig, welcher zunächst nach Nordosten und dann nach Norden bzw. Nordwesten hinauf in einen Sattel (~2500m) zieht. Nun wendet sich der Wanderer nach links (Westen) und folgt dem Steig über den breiten Rücken bis zum höchsten Gipfelkreuz.

 

Der Abstieg erfolgt über die Aufstiegsroute.

 

Alternativ kann man vom Sattel in 2500m nach Osten weiterwandern und die Wandspitze überschreiten. Hierfür folgt man dem Maurilius-Mayr-Weg, welcher meist in unmittelbarer Gratnähe zur Wandspitze führt. An mehreren Stellen gilt es bei Felsaufschwüngen die Hände zu Hilfe nehmen. Einzelne Passagen, wie ein senkrechter Aufschwung, sind mit Trittbügeln entschärft und die letzten Meter vor dem Gipfel sind mit einem Stahlseil versichert. Nach der Wandspitze quert der gut markierte Wanderweg in eine Scharte (~2500m) hinab und von dort wieder zum schmucklosen Gipfel des Poising hinauf. Jetzt wandert man über den breiten Südrücken des Poising hinab in die Torscharte (2106m). Hier wendet sich der Wanderer nach rechts (Südwesten) und steigt einige Höhenmeter durch eine breite Mulde ab. Knapp unter 2100m trifft man auf einen breiten Almweg. Auf diesem geht es nun in südlicher Richtung zur Gmeinalm (2036m). Wenige Minuten nach der Almhütte wird ein Wegweiser erreicht. Nach rechts (Westen) wandert man hinab zum Ausgangspunkt.

 

Die hier beschriebene Tour ist nur für Geübte geeignet, da speziell der Westgrat der Wandspitze einfache Kletterstellen beinhaltet. Absolute Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und sicheres Bewegen im Felsen sind hier unbedingt notwendig. Die gesamte Wanderung ist mit rund 1400 Höhenmetern im Aufstieg nur mit guter Kondition durchzuführen. Wenn man sich die Zeit jedoch nimmt, ist diese Rundtour gerade im Herbst sehr zu empfehlen.

 

Im Tal, nichts Neues! Hochnebel! Selbst noch in 1604m auf dem Maltaberg steckten wir (in diesem Falle meine Schwester und ich) in dichtem Nebel. Aber schon bald zeigten sich einzelne blaue Flecken am Himmel
Im Tal, nichts Neues! Hochnebel! Selbst noch in 1604m auf dem Maltaberg steckten wir (in diesem Falle meine Schwester und ich) in dichtem Nebel. Aber schon bald zeigten sich einzelne blaue Flecken am Himmel
Am Fuße des Faschauernecks (2614m) entlang ging es Richtung Norden
Am Fuße des Faschauernecks (2614m) entlang ging es Richtung Norden
Während einer Rast bei der Ochsenhütte. Blick auf das Stubeck (2370m)
Während einer Rast bei der Ochsenhütte. Blick auf das Stubeck (2370m)
Nach etwas mehr als 2h Gehzeit (sehr schnell) erreichten wir etwas erschöpft den schneebedeckten Gipfel des Reiterecks
Nach etwas mehr als 2h Gehzeit (sehr schnell) erreichten wir etwas erschöpft den schneebedeckten Gipfel des Reiterecks
Die Hochalmspitze (3360m) einmal aus der Nähe
Die Hochalmspitze (3360m) einmal aus der Nähe
Nach Norden hin im Kessel die Lasörnseen (~2300m). Links im Hintergrund das Tennengebirge und am rechten hinteren Bildrand der Dachstein (2996m)
Nach Norden hin im Kessel die Lasörnseen (~2300m). Links im Hintergrund das Tennengebirge und am rechten hinteren Bildrand der Dachstein (2996m)
Nach Nordosten hin reicht der Blick weit über den von Hochnebel bedeckten Lungau hinaus. Am rechten Bildrand ist die Wandspitze zu sehen
Nach Nordosten hin reicht der Blick weit über den von Hochnebel bedeckten Lungau hinaus. Am rechten Bildrand ist die Wandspitze zu sehen
Beim Aufstieg auf die Wandspitze der Blick zurück zum Reitereck
Beim Aufstieg auf die Wandspitze der Blick zurück zum Reitereck
Ein Gipfelfoto darf natürlich auch auf der Wandspitze nicht fehlen
Ein Gipfelfoto darf natürlich auch auf der Wandspitze nicht fehlen
Am langen Rückweg bot sich nochmals ein herrlicher Blick zurück auf Reitereck, Wandspitze und Poisnig (von links)
Am langen Rückweg bot sich nochmals ein herrlicher Blick zurück auf Reitereck, Wandspitze und Poisnig (von links)
Start- und Zielpunkt die Kramerhütte
Start- und Zielpunkt die Kramerhütte

Vielen Dank an meine Ausrüstungssponsoren:

Perfektes Rundumtraining
Perfektes Rundumtraining