Maresenspitz 2916m (Wintergipfel 2533m)

~1000- 1400 Höhenmeter (mittel, Sommergipfel schwer)

 

29.12.2019

 

Mit dem Auto geht es nach Mallnitz, wo man unmittelbar nach der Ortstafel nach rechts (Osten) abzweigt und den Hinweisschildern Parkplatz Dösental bzw. Arthur von Schmid Haus folgt. In mehreren Kehren geht es nun Richtung Parkplatz Dösener Tal, welchen man rechts liegen lässt und noch bis zu den letzten Häusern (Dollnig ~1520m, Parkmöglichkeit) auffährt.

 

Zu Fuß geht es nun in nördlicher Richtung zunächst am Rand und in weiterer Folge über schöne Wiesen höher. In etwa 1900m gilt es kurz nach rechts (Nordosten) durch den Wald Richtung Ochnserhütte (2007m) zu queren.  Knapp vor der Hütte erreicht man einen Graben, durch welchen man unschwierig höher steigt. Ab etwa 2100m erreicht man baumfreies Gelände. In Sinne des geringsten Widerstands steigt der Schitourengeher nun bis zum Kamm zwischen Törlkopf und Maresenspitz auf und erreicht so unschwierig den mit 2533m höchsten Punkt am Grat (Wintergipfel).

 

Wem dieser schöne Schigipfel noch nicht reicht, der kann auch noch weiter Richtung Maresenspitz aufsteigen. Hierfür überschreitet man den 2533m hohen Gipfel (ev. Schi kurz tragen) und steigt dann wenige Höhenmeter nach Norden hin ab. In weiterer Folge erreicht man nach einer kurzen aber steilen Querung (Achtung bei Einwehungen aus Süden Schneebrettgefahr) in östlicher Richtung den Fuß der breiten nach Westen gerichteten Gipfelflanke. Über diese geht es nun immer höher, wobei die Flanke mit zunehmender Höhe schmäler wird und sich schließlich zu einem sehr schmalen Grat verjüngt (~2860m). Hier ist im Winter im Regelfall Schluss.

 

 

 

Die Abfahrt erfolgt vom Wintergipfel über die Aufstiegsroute.

 

Wer weiter Richtung Sommergipfel aufgestiegen ist, kann in rund 2700m Seehöhe in die Südwestflanke des Maresnspitzes einfahren. Nach rund 500 Höhenmetern geht die etwa 30° steile Flanke in ein Hochtal über. Nun heißt es in etwa 2150m Seehöhe nach rechts einen steilen Hang aus dem Hochtal hinaus auf einen breiten Rücken zu queren (Achtung bei Einwehungen). Knapp über der Ochsnerhütte erreicht der Schibergsteiger so wieder die Aufstiegsroute und folgt dieser zurück zum Ausgangspunkt.

 

 

 

Der Wintergipfel (2533m) des Maresenspitzes war früher ein beliebtes Schitourenziel, ist in den letzten Jahren aber etwas in Vergessenheit geraten. Die Südhänge oberhalb des Ausgangspunktes apern gerade in schneearmen Wintern rasch aus. Wer aber bei passender Schneelage hier unterwegs ist, wird mit einer Tour in traumhaftem Schigelände belohnt.

 

Die Westflanke zum Gipfel (2916m) hinauf ist oft abgeblasen, kann aber über die als Abfahrtsvariante beschriebene Südwestflanke auch im Aufstieg umgangen werden. Die letzten Meter zum höchsten Punkt wird wohl kaum ein Schialpinist durchführen. Zu schmal und zu ausgesetzt ist der Grat zum Gipfel. Aber sowohl vom höchsten Schitourenpunkt als auch vom Wintergipfel (2533m) kann sich die Aussicht sehen lassen und bei passenden Schneeverhältnissen ist die Abfahrt ein reiner Genuss.

 

Gleich nach dem Start am Rand der schönen Wiesen, rechts neben der Felswand (Bildoberrand) liegt noch verborgen der Wintergipfel
Gleich nach dem Start am Rand der schönen Wiesen, rechts neben der Felswand (Bildoberrand) liegt noch verborgen der Wintergipfel
Mulde nach der Ochsnerhütte
Mulde nach der Ochsnerhütte
Blick vom Wintergipfel zurück hinunter nach Südwesten
Blick vom Wintergipfel zurück hinunter nach Südwesten
Hier ist mit den Schiern endgültig Schluss, traumhaftes Panorama nach Südwesten
Hier ist mit den Schiern endgültig Schluss, traumhaftes Panorama nach Südwesten
Eine wunderschöne Föhnwolke (alto cumulus lenticularis)
Eine wunderschöne Föhnwolke (alto cumulus lenticularis)

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Perfektes Rundumtraining
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