4.3.2026
Mit dem Auto fährt man über Greifenburg auf die Emberger Alm (1755m, Parkplatz).
Von hier geht es über die Schipiste (Schibetrieb meist bis Mitte oder Ende März) einen markierten Almweg nach Nordosten. In rund 1830m verlässt der Schitourengeher die Piste und folgt einem markierten Almweg nach Norden bis auf etwa 2000m. Nun quert man leicht an Höhe verlierend nach Nordwesten in die Kaserleiten (~1900m). Wer will kann am Hinweg auch den Naßfeldriegel mitnehmen. Diesen erreicht man, indem man der Schipiste weiter aufwärts bis zur Bergstation des Tellerlifts (~2120m) folgt. Von dort geht es in nördlicher Richtung über mäßig steile Südhänge bis zum Gipfelkreuz. Die Abfahrt hinab zur Kaser erfolgt durch eine schöne Mulde nach Norden hin. Nach einer kurzen Steilstufe quert man kurz nach links und gelangt zu zu einer schönen Almhütte (~2070m). Die weitere Abfahrt führt von der Hütte in nördlicher Richtung hinab in den Graben, wo man auf den Sommerweg trifft. Jetzt heißt es wieder anfellen. Im Sinne der Sommermarkierung gilt es einen steilen Hang nach Nordosten aufwärts zu queren, bis man in rund 1980m Seehöhe eine Geländekante erreicht. Nun geht es kurz entlang der Höhe nach Osten ehe man sich links (Norden) hält und über schöne freie Hänge zu den sperrenden Felsen des Schwarzsteins aufsteigt. Unter den Wänden leitet schließlich eine Mulde hinauf in einen kleinen Sattel (~2240m). Hier hält sich der Schibergsteiger links (Westen) und wandert am Rande des Zweisees gemütlich hinauf zum Zweiseetörl (2368m).
Am Törl wird abgefellt. Jetzt folgt eine kuppierte Abfahrt in westlicher Richtung hinab zum Einsee (2160m). Knapp nördlich vom See folgt man einer relativ steilen Mulde talwärts. Nach einigen Höhenmeter gilt es nach links (Süden) über eine Rippe zu queren, wodurch ein wunderschöner Boden erreicht wird. Nun heißt es wieder anfellen.
Zunächst muss man einen steilen Hang nach Süden hin queren, wodurch man in eine weite Mulde gelangt. Durch diese geht es gemütlich höher bis zu einer markanten Geländerippe. Auf der Südseite der
Rippe öffnet sich ein weiteres Kar. Sich jetzt eher links (Osten) haltend steigt der Schitourengeher unter zunehmender Steilheit bis ins Rottörl (~2290m) auf. Wer will kann rechter Hand auch noch
die Hohe Gränten (2333m) mitnehmen. Sonst fellt man am Rottörl ab und quert möglichst hoch unter der Hohen Gränten nach Südosten. Dabei gilt es immer wieder einige Geländerippe möglichst
höhensparend zu „umfahren“ bis man schließlich zum Naßfeldtörl (2172m) gelangt.
Wer nicht mehr anfellen möchte wechselt hier auf die Südseite und quert die Höhe haltend nach Südosten bis zur Bergstation des Tellerlifts. Wer noch Kraftreserven hat, kann vom Naßfeldtörl in
östlicher Richtung zum Naßfeldriegel (2238m) aufsteigen. Von dort geht es nach Süden hinab zum Lift und über die Schipiste zurück zum Ausgangspunkt.
Eine Umrundung der Hochtristen ist ein landschaftlicher Hochgenuss. Bis auf kurze Passagen ist die Route nicht allzu steil. Trotzdem erfordert diese Tour sichere Lawinenverhältnisse, da man immer wieder unter steilen Hangpassagen unterwegs ist. In den Nordhängen des Naßfeldriegels sowie westlich des Zweiseetörls findet man lange Pulver. Je nach Schneelage und Jahreszeit kann man aber auch auf sonnigere Hangpassagen ausweichen. Der einzige Nachteil dieser Tour ist die Tatsache, dass man mehrmals an- und wieder abfellen muss. Dadurch wird man aber mit Einsamkeit pur belohnt! Durch die Höhenlage ist diese Tour auch in schneeärmeren Wintern halbwegs schneesicher.











