Mit dem Auto geht es von Kötschach- Mauthen aus über die Plöckenpassbundesstraße bis zum Friedhof aus dem 1. Weltkrieg. Dort nach rechts dem Hinweisschild Valentinalm folgen. Eine Schotterstraße leitet bis zum Gasthaus (1205m, Parkplatz).
Von der Unteren Valentinalm folgt man zunächst dem Forstweg und dann einem Steig in angenehmer Steigung nach Westen aufwärts ins Valentintal zur Oberen Valentinalm (1540m). Nun über schöne Wiesen weiter auf markiertem Wanderweg durch das sogenannte Hochtal ständig an Höhe gewinnend bis aufs Valentintörl (2138m). Im Hochtal liegt meist den ganzen Sommer über noch Schnee, der Steig aufs Törl ist aber etwa ab Juli schneefrei. Am Törl wendet man sich nach rechts (Norden), quert kurz einen Hang und steigt dann durch eine kurze steile Rinne zu einem Boden (~2220m) auf. Durch die Südflanke geht es dann am markierten Steig auf den Gipfel.
Der Abstieg erfolgt über die Aufstiegsroute.
Der Rauchkofel ist im Winter ein beliebter Schitourenberg. Aber auch im Sommer hat dieser Gipfel seine Reize. Der Auf- und Abstieg unter den mächtigen Felswänden der Kellerwand ist sehr beeindruckend. Vom Gipfel hat man einen grandiosen Blick in die Nordwand der Hohen Warte. Im Gegensatz zu den höchsten Bergen der Karnischen Alpen ist die Fernsicht natürlich etwas eingeschränkt, kann sich aber noch immer sehen lassen. Im Frühsommer kann im Hochtal oft noch Schnee liegen, hier empfiehlt sich gutes Schuhwerk. Wer spät im Jahr dran ist, sollte hingegen warme Kleidung nicht vergessen, denn dann kann es im schattigen Bereich unterm Valentintörl schon richtig kalt sein.





