Oisternig 2052m

~700- 1400 Höhenmeter (leicht bis mittel)

25.3.2011, 10.3.2020

 

Mit dem Auto geht es über Feistritz/ Gail nach Vorderberg, wo man am Ortsanfang unmittelbar nach dem Friedhof einer Straße nach links folgt. Kurz vor der Kirche Maria im Graben zweigt ein gut fahrbarer Almweg nach links ab. Je nach Schneelage folgt man diesem mit dem Auto aufwärts. Im Frühjahr kommt man meist bereits bis auf 1150m, ev. sogar noch etwas höher.

In weiterer Folge steigt man im Sinne der Straße zur Werbutzalm (~1400m) auf. Über die steilen Almwiesen geht es höher bis man am oberen Rand der Alm auf einen querverlaufenden Weg stößt. Für den Weiterweg gibt es nun zwei Möglichkeiten.

Die leichte Variante folgt dem Weg für ein paar Minuten nach links (Osten) durch den Wald bis zu einer Kehre. Hier verlässt man den Weg und wandert von nun an auf der Sonnseite über herrliche Wiesen (die sogennante "Aussicht") aufwärts.

Die etwas zünftigere Aufstiegsroute führt durch den steilen Wald nach Süden höher bis in rund 1625m neuerlich ein Forstweg erreicht wird. Auf diesem geht es kurz nach rechts (Westen) und dann über eine rund 35° steile freie Mulde nach Süden hinauf bis zur Aussicht (~1850m). Sichere Verhäältnisse sind in dieser Mulde unbedingt notwendig.

Hier treffen die beiden Aufstiegsvarianten wieder zusammen.

Jetzt wird das Gelände allgemein steiler und die Hänge sind mit Latschen bewachsen. Nun geht es teils mühsam über die  schneebedeckten Latschen hinweg im Sinne der Sommermarkierung über zwei Steilstufen zum Gipfel.

 

Die Abfahrt erfolgt über eine der beiden Aufstiegsrouten. Fährt man von der Aussicht nach Norden über die Mulde ab, kann man dieser bis zur dritten Forstwegquerung in rund 1500m folgen. Am Forstweg quert man dann kurz nach rechts (Osten) und erreicht so wieder die Werbutzalm.

Bei besonders sicheren Verhältnissen und guter passender Schneelage kann man auch knapp östlich vom Gipfel über eine Rinne nach Norden abfahren. Diese ist aber teils knapp über 40° steil. In 1740m muss man kurz nach rechts (Osten) queren um eine Steilstufe zu umfahren. In ca. 1680m erreicht der geübte Schifahrer einen Forstweg auf dem es nach rechts (Osten) zurück zur beschriebenen Aufstiegsmulde und durch diese, wie oben beschrieben, zurück zur Werbutzalm geht.

 

In Summe ist diese Schitour auf den Oisternig absolut lohnend und landschaftlich ein Genuss. Besonders im Frühjahr ist diese Tour zu empfehlen, wenn man mit dem Auto bereits weit Richtung Werbutzalm auffahren kann. Die Hänge der "Aussicht" bieten dann herrlichsten Firn. Die Nordhänge vom Oisternig warten hingegen teils noch mit Pulver auf. Vom Gipfel bis zum unteren Rand der Werbutzalm hat man grundsätzlich 700 lohnende Abfahrtshöhenmeter. Vom Gipfel aus hat man einen wunderbaren Ausblick in die nahen Julier sowie nach Norden hin.

Für den Gipfelanstieg ist sichere Schitechnik von Vorteil.

Die Abfahrt vom Gipfel nach Norden erfordert neben sichersten Verhältnissen auch sehr gute Schifahrtechnik.


Die Bilder stammen aus dem März 2011.

Auf der Werbutzalm
Auf der Werbutzalm
Über die schönen Hänge der "Aussicht" geht es Richtung Gipfel
Über die schönen Hänge der "Aussicht" geht es Richtung Gipfel
Der Wischberg ist ständiger Begleiter
Der Wischberg ist ständiger Begleiter
Alternativer Aufstieg durch die Mulde
Alternativer Aufstieg durch die Mulde
Am teils steilen Grat zum Gipfel, im Hintergrund rechts der Dobratsch
Am teils steilen Grat zum Gipfel, im Hintergrund rechts der Dobratsch
Der Gipfel ist erreicht, der höchste Berg am Horizont ist der Mangart
Der Gipfel ist erreicht, der höchste Berg am Horizont ist der Mangart
Firnabfahrt
Firnabfahrt

Vielen Dank an meine Ausrüstungssponsoren:

Perfektes Rundumtraining
Perfektes Rundumtraining