8.2.2026
Diese Tour führt man idealerweise mit Liftunterstützung durch. Deshalb fährt man mit dem Auto oder dem Bus nach Tröpolach und von dort mit dem Milleniums-Express auf die Madritsche. Von dort nach Westen hinab und mit der Rudnigsattelbahn bis knapp unter den Rudnigsattel. Jetzt steigt man in südwestlicher Richtung (meist Ratracspur) die letzten 10 Höhenmeter zum Grenzkamm auf.
Von hier fährt man nun nach Südwesten durch das Trogtal bis zu einer großen Verebnung (Casera di Aip, 1680m) ab. Bei der Casera di Aip fellt man wieder auf und steigt zunächst in nordwestlicher Richtung zum Maldatscher Sattel (1796m) auf. Dort folgt man dem Forstweg unter leichtem Höhenverlust nach Norden und steigt dann am Rande eines großen Bergsturzgebietes (Routenwahl gerade bei geringer Schneelage nicht ganz leicht) durch den Wald in nordwestlicher Richtung höher. Bald schon gelangt der Schitourengeher in freies Gelände und wandert nun gemütlich aufwärts zur Rattendorfer Schneid, wobei man tendenziell den östlichen Bereich der Schneid ansteuert.
Am höchsten Punkt wird abgefellt. Jetzt fährt man nach Norden zunächst flach, dann über eine Steilstufe und schließlich wieder über gemütliche Hänge hinab zur Rattendorfer Alm ab. Beim Stall (~1550m) zieht man nach rechts (Nordosten) über baumdurchsetzte Almwiesen zum Sommersteig hinab. Im Bereich des Steiges geht es nach rechts der Höhe entlang in den Wald, wo man gleich auf einen Forstweg trifft. Dieser leitet unter leichtem Höhenverlust hinab zu einem Bach (~1500m). Spätestens hier muss man wieder anfellen. Über einen zunehmend steilen Westhang erreicht der Schitourengeher nach rund 60 Höhenmetern einen Forstweg. Auf diesem geht es nun in nördlicher Richtung weiter. Eine Kehre in 1600m wird geradeaus abgekürzt. Der Forstweg selbst macht in 1650m einen weiten Linksbogen. Diesen kann man rechter Hand (Osten) abkürzen, wobei in rund 1700m eine markante Verbebnung erreicht wird. Jetzt wird ein letztes Mal abgefellt. Nach Osten fährt man zur Tröpolacher Alm ab und erreicht wenig später die Talabfahrt des Schigebietes.
Die Umrundung des Trogkofels auf der hier beschriebenen Variante ist die abgespeckte Variante zur Trogkofelumrundung via Zottachkopf oder Creat di Rio Secco. Wie so viele Touren rund um das Naßfeld muss man aber mehrmals an- und abfellen. Wer es aber schafft, wird es wahrlich nicht bereuen. Die Landschaft auf der Südseite des Trogkofels ist ein absoluter Hochgenuss. Die unendlichen Schitourenweiten Richtung Westen locken für die nächsten Unternehmungen. Lohnend ist die Schitour besonders dann, wenn man die Liftanlagen nutzt.









