Gerhard Hohenwarters  Berg- und Schitourenseite

 

 

Ankündigung 26. und 27. August "Bergwetter erleben" am Sonnblick

Der Sonnblick in den Hohen Tauern ist wohl einer der bekanntesten "Wetterberge" Österreichs!

Nachdem ich jetzt schon mehrmals Anfragen hatte, ob ich nicht ein Wetterseminar am Sonnblick machen könnte, habe ich mich jetzt dazu entschieden es einmal zu probieren.

Geplant ist es vom Mölltaler Gletscher weg zum Sonnblick zu wandern. Dort zu übernachten und am nächsten Tag wieder zum Mölltaler Gletscher zurückzugehen.

Vor, während und nach der Tour dreht sich alles um das Bergwetter :-)

Nachdem wir auch in einem Gletschergebiet unterwegs sind, kommt aber auch die Glaziologie nicht zu kurz.

Teilnahmevoraussetzung: gute Kondition, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Wir bewegen uns in hochalpinem, teils felsigem Gelände.

Gletscherausrüstung brauchen wir aber keine!

Alle Details gibt es unter "Bergwetter erleben" am Hohen Sonnblick

Anmeldungen bitte an berg.und.schitourenseite@gmail.com

22.7.2022 Montasch und Terrarossa via Sentiero Leva

Es kündigt sich wieder ein extrem heißer Tag an. Da empfiehlt es sich Touren zu planen die möglichst lange im Schatten verlaufen.

Wir steuern die Pecol Alm an und wandern hinauf zur Forca dei Disteis. Der Weg dort hin liegt in der Früh im Schatten. Dann queren wir auf die Westseite des Montasch und steigen über den Findenegg weg auf dessen Gipfel. Erst knapp 100 Höhenmeter unter dem höchsten Punkt kommen wir in die Sonne. Am Weiterweg hinab über die neue Scala Pipan zum Sentiero Leva sind wir aber die ganze Zeit in der prallen Sonne. Am Leva-Steig selbst, der sich über Bänder Richtung Terrarossa windet, gibt es zumindest kurze schattige Passagen. Aus der Palone Scharte gilt es dann noch eine weitere etwas wacklige Leiter zu überwinden.

Aber schließlich erreichen wir den Gipfel der Terrarossa.

Wartet noch der Abstieg in der Sonne hinab zur Pecol Alm, die Abkkühlung im Raibler See schon ständig vor dem geistigen Auge :-)

14.7.2022 Durchquerung der Kreuzeckgruppe Kolbnitz-Steinfeld

Immer öfter versuche ich Bergtouren mit einer Anreise mit den Öffis zu verbinden. Das Gute daran:

Start- und Zielpunkt können verschieden sein.

Also ging es mit Zug und Bus nach Kolbnitz im Mölltal und mit dem Schrägaufzug auf knapp über 1200m hinauf. Soweit der gemütliche Teil.

Der Weiterweg führte mich zur Salzkofelhütte und dann hinüber zum Lackenbichl. Von dort marschierte ich zum Stagor und zum Schluss warteten noch rund 1600 Höhenmeter Abstieg ins Drautal.

Irgendwo zwischen Lackenbichl und Stagor musste ich einmal kurz zu Hause anrufen und Bescheid geben, dass ich wohl eine Stunde später als geplant zurück kommen würde. Denn der Weg vom Lackenbichl zum Stagor zieht sich ganz schön. Und auch vom Stagor bis zum Bahnhof ins Steinfeld war es dann nochmals eine Herausforderung. Umso schöner aber das Gefühl, wenn man diese Tour geschafft hat!

2. und 3.7.2022 "Wetter erleben" auf der Passauer Hütte

Vor jedem Wetterseminar bin ich ein wenig aufgeregt, weil man kennt die teilnehmenden Personen ja nicht.

Aber irgendwie scheint mich das Glück zu verfolgen. Denn wieder einmal war es eine sensationelle Gruppe.

Abgesehen davon, dass alle konditionell top drauf und auch trittsicher waren, kam der Spaß nicht zu kurz.

Zu kurz kam auch das Wetter nicht. In Leogang starteten wir noch unter dem Hochnebel um am halben Weg zur Passauer Hütte in strahlenden Sonnenschein einzutauchen.

Die Passauer Hütte erwies sich als perfekter Stützpunkt für unsere Gruppe und der Hüttenwirt Michi unterstützte uns, wo er nur konnte!

Aufgrund des tollen Wetters konnten wir nicht weniger als vier Gipfel (Westliche Mitterspitze, Hochzint, Breithorn und Kuchlhorn) erklimmen. Was für ein super Wochenende! Danke!

30.6.2022 Malurch

Als Aufwärmtour für das zweitägige Wetterseminar in den Leoganger Steinbergen gig es zu einer flotten Runde auf den Malurch.

Dieser Gipfel der Karnischen Alpen liegt knapp südlich vom Naßfeld und stellt eine nette und relativ kurze Halbtagstour dar.

Wer es etwas ambitionierter mag, steigt über die steile Nordseite auf. Für die Gemütlichen bietet sich der herrliche Weg auf der Südseite an. Das praktische an der Sache:

Der Startpunkt ist für beie Aufstiegsvarianten an der Naßfeldpasstraße. Somit kann man die beiden Routen zu einer netten Rundtour verbinden.

Eigentlich hätte ja auch noch der Roßkofel mit seiner steilen Ostseite gelockt, aber dafür war dann leider doch zu wenig Zeit.

Als Abschluss der Tour bietet sich ein Einkehrschwung auf der Winklealm an. Diese wird aktuell von einem Naßfelder Hotelier von Mittwoch bis Sonntag bewirtschaftet. Ein netter Schlusspunkt für eine feine Wanderung.

26.6.2022 Großglockner

Manchmal muss man seinem Glück ein wenig auf die Sprünge helfen. Als mir mein Bruder erzählt hat, dass er mit Freunden auf den Glockner geht, hab ich ganz einfach gefragt, ob ich mitkommen kann. Und dem kleinen Bruder kann man ja nichts abschlagen, oder?

Also ging es mit dem Zug nach Lienz und von dort hinauf zum Lucknerhaus. Unser Anstieg zum Glockner führte uns vorbei an der Glorerhütte zur Salmhütte. Die Nacht dort fiel aber kurz aus. Denn aufgrund des erwarteten Hochbetriebs am Großglockner starteten wir schon kurz nach 4:30 Richtung Hohenwartscharte. Wie erwartet war ab der Erzherzog-Johann-Hütte einiges los. Wir erreichten aber ohne größere Verzögerung den Gipfel. Gerade noch rechtzeitig bevor die aufsteigenden Quellwolken den höchsten Berg Österreichs in Nebel hüllten. Timing ist alles!

Danke Bruderherz für's Mitnehmen!

12.6.2022 Spik, Julisch Alpen, Vatertagstour

Was machen zwei brave Väter am Vatertag?

Richtig eine Väterbergtour.

Da man sich die lieben Gedichte samt der freundenstrahlenden Gesichter der Kinder in der Früh aber nicht entgehen lassen will, startet man erst nach Mittag. Am  Nachmittag und Abend ist das Licht eh besser, sagt der Fotograf im Bergsteiger.

Am Nachmittag ist es aber auch wärmer als in der Früh, sagt der Wetterexperte im Bergsteiger.

Egal wir starten erst am Nachmittag hinauf zum Spik und werden mit traumhaftem Wetter belohnt.

Ab etwa 1900m ist es dann auch nicht mehr so heiß und so können wir die Tour richtig genießen. Wenngleich der Anstieg über die Koca v Krnici und die Lipnica doch recht lang ist (in Summe über 1600 Höhenmeter).

Aber egal, ist ja nur einmal im Jahr Vatertag :-)

6.6.2022 Martuljek Wasserfälle (Julische Alpen)

Wenn die Kinder größer werden, dann werden auch langsam die Bergziele "größer".

Dieses Mal wählten wir aber eine relativ kleine Wanderung aus, welche ich mit meiner Frau Manuela von Shiatsu und Sellerie (sehr zu empfehlen) zuletzt vor über zehn Jahren (damals noch ohne Kinder) durchgeführt habe.

Von Martuljek (knapp östlich von Kranjska Gora) geht es entlang des Martuljek Baches aufwärts zu zwei spektakulären Wasserfällen.

Die Wanderung selbst ist dabei sehr abwechslungsreich. Das fantastische Panorma beim Beginn in Martuljek, ein breites Bachbett, eine schmale schluchtartige Passage, ein Waldabschnitt und zuletzt noch ein kurzer Klettersteig zum zweiten Wasserfall machen diesen Ausflug für bewegungsfreudige Kinder und Erwachse zum Erlebnis!

Idealerweise stattet man den Wasserfällen also nach Regenfällen oder im Mai zur Schneeschmelze im Hochgebirge einen Besuch ab.

1.6.2022 Bike 'n' climb 'n' hike auf den Schwarzkogel

Was macht man, wenn man einen Vormittag Zeit hat?

Richtig man geht raus in die Natur!

Und in meinem Fall rauf auf einen Berg.

Da ich wieder auf das Auto verzichten wollte ging es einfach mit dem Rad hinauf zum Baumgartnerhof hoch über dem Faaker See. Dort strampelte ich noch bis zum Start des Flowgartnertrails.

Zu Fuß ging es dann zum Einstieg des kurzen aber netten Rotschitza- Klettersteigs.

Danach trieb ich mich auf den Schwarzkogel, denn eine Teilnehmerin meines nächsten Wetterseminars auf der Passauer Hütte hatte mir gesagt, dass sie 800 Höhenmeter in der Stunde ginge.

Ich wollte dieses Tempo einmal ausprobieren und musste feststellen, dass es auf Dauer nichts für mich ist :-)

Dafür war ich aber pünktlich zum Mittagsessen wieder zu Hause ;-)

27.5.2022 Dobratsch-Exkursion mit der Uni Klagenfurt

Seit mittlerweilen drei Jahren darf ich als Lehrbeauftrager an der Universität Klagenfurt fungieren. Einerseits können die Studenten eine Vorlesung zum Thema Wetter und Klima im Wandel bei mir genießen.

Andererseits gibt es die Möglichkeit im Rahmen eines Proseminars die Auswirkungen von Wetter und Klima direkt in der Natur zu erfahren.

Nach einer Exkursion zur Pasterze war nun der Hausberg der Villacher dran.

Der Dobratsch ist ein klimatologisch aber auch hydrologisch und geologisch hoch spannender Berg.

Aus diesem Grund habe ich mir (wie schon bei der Pasterze) Verstärkung vom größten "geologischen" Kenner der Villacher Alpe geholt, meinem Vater.

Gemeinsam führten wir die Studenten vom Maibacherl bis zum Gipfel, von der Entstehung der Alpen bis hin zum aktuellen Klimawandel. Geologie, Hydrologie, Geomorphologie, Klimatologie und Meteorologie! Am Dobratsch greifen all diese Wissenschaften so wunderbar augenscheinlich ineinander!

26.5.2022 Groppensteinschlucht

Ein Feiertag steht am Programm und die Familie plant einen Ausflug. Das spannende ist, dass wir mittlerweile wirklich versuchen möglichst viele Ausflüge mit den Öffis zu machen.

Die Groppensteinschlucht im Mölltal bietet sich da perfekt an. Mit dem Zug geht es von Villach in 45 Minuten nach Mallnitz und knapp 20 Minuten später ist man in Raufen, wo die Groppensteinschlucht startet. Mit dem Auto ist man nicht viel schneller vor Ort!

Die Schlucht selbst ist zwar nicht so tief eingeschnitten wie andere Schluchten, die drei Wasserfälle können sich aber absolut sehen lassen! Gerade bei Schneeschmelze oder nach Regenfällen donnert der Mallnitzbach schäumend über die Geländestufen in die Tiefe.

Der Rückweg führt dann bei der mächtigen Burg Groppenstein vorbei.

Die Rückfahrt erfolgt wieder gemütlich mit den Öffis und man hat richtiggehend das Gefühl eine kleine Reise gemacht zu haben :-)

24.5.2022 Golica- Kahlkogel

In Kärnten sind die Narzissenwiesen im Bärental oder oberhalb von Maria Elend sehr bekannt. Das Gegenstück dazu in Slowenien ist die Golica (Kahlkogel).

Dieser wunderschöne Berg ist im Frühling ein einziges Narzissenmeer. Schon Julius Kugy hat die Blütenpracht beschrieben, denn vom Tal aus scheinen die Hänge der Golica aufgrund der zahlreichen Narzissenblüten frisch angezuckert zu sein.

An Wochenende pilgern die Slowenen in großer Zahl hinauf unter die Mala Golica um Zeuge dieses Naturwunders zu werden.

Auch ich wollte einmal von Süden her den Narzissenberg erwandern, dabei meinen CO2-Fußabdruck aber so gering wie möglich halten.

Also bin ich  mit dem Zug nach Jesensice und mit dem Bus nach Planina pod Golico. Von dort ging es zu Fuß hinauf zu den Narzissen und dann auf östererichsicher Seite hinunter zum Bahnhof in Rosenbach. Perfekt!

22.5.2022 Ferlacher Spitz

Nach den zahlreichen Touren der Vortage ging es auch am Wochenende sprotlich weiter. Dieses Mal war aber die ganze Familie mit dabei. :-)

Ziel war der Ferlacher Spitz hoch über der Bertahütte.

Die Straße hinauf ist im Moment übrigens ganz gut zu fahren.

Der Aufstieg vom Parkplatz zur Hütte verflog wie im Nu. Zusammen mit den Kindern suchten wir nach Buchstaben in der Natur um unsere Namen schreiben zu können.

Nach einer kurzen Jausenpause war dann auch der steile Anstieg zum Gipfel rasch geschafft.

Die ganze Familie hat diesen Bergtag richtig genossen.

Den Kindern war es scheinbar aber noch zu wenig Bewegung. Denn nachdem man vom Berg so schön den Faaker See gesehen hatten, wollten sie umbedingt noch baden gehen. Also hieß es zu Hause angekommen rauf auf die Räder und noch schnell zu einem Schwumm!

21.5.2022 Uni-Exkursion zur Pasterze

Noch ist die Pasterze der größte Gletscher Österreichs.

Die Tage der einst mächtigen Gletscherzunge hoch über Heiigenblut sind aber gezählt. Pro Jahr zieht sich die Stirn der Gletscherzunge um rund 50 Längenmeter zurück. Noch dramatischer ist jedoch der Höhenverlust.

In nur einem Sommer wird das Eis der Gletscherzunge um rund fünf Meter dünner!

In wenigen Jahren wird von dem einst mehr als 300 Meter dicken Gletscher unterhalb des Großglockners im wahrsten Sinn des Wortes nur mehr ein Häufchen Schutt übrig sein.

Mit Studenten der Universität Klagenfurt sind wir über die Großglockner- Hochalpenstraße zum Glocknerhaus gefahren, bis wohin de Gletscher vor 170 Jahren noch gereicht hat. Von dort folgten wir dem "Gletscherrückgang" und sind schließlich auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe gelandet.

Geht Pasterze schauen, so lange es sie noch gibt! :-(

19.5.2022 Rosennock- Überschreitung

Es geht Schlag auf Schlag.

Nach meinem Lesachtalabenteuer waren gleich am nächsten Tag die Nockberge dran.

Ein lieber Bergfreund und begeisterter Gipfelsammler war noch nie am Rosennock. Das schöne Wetter wollten wir deshalb für eine schöne Nockbergerunde nutzen.

Neben dem Großen Rosennock statteten wir auch dem Kleinen Rosennock, dem Plattnock und dem Predigerstuhl einen Besuch ab.

In der Vorsaison ist man hier besonders unter der Woche noch fast alleine unterwegs und mit Glück bekommt man auch das eine oder andere Federvieh zu sehen. Fantastisch, wie sich die Vögel tarnen und perfekt an ihre Umgebung anpassen.

Aber eines muss ich doch zugeben:

Am Tourenende war ich dann tatsächlich müde, die Vortage lassen grüßen...

18.5.2022 Samalm - Ausbildung für angehende Bergwanderführer

Eine öffentliche Anreise ins Lesachtal ist ein Erlebnis. Von Villach aus dauert es mit Zug und Bus rund drei Stunden, bis man in Maria Luggau ist.
Wenn man also diese lange Anreise mit den Öffis macht, sollte man schon zumindest zwei Touren damit verbinden. Und das habe ich auch gemacht.

Den ersten Tag habe ich mit einer tollen Runde von St. Lorenzen zum Soleck und über den Riebenkofel bis hin zum Lumkofel genutzt.

Am zweiten Tag, dem Ausbildungstag für angehende Bergwanderführerinnen, ging es von Maria Luggau hinauf zur wunderschönen Samalm.

Dieser herrliche Aussichtsbalkon ist eine ideale Wetterwanderung und vom Gipfel aus hat man einen wunderschönen Blick zu den Sextener Dolomiten oder dem gegenüber liegenden Karnischen Hauptkamm.

Im Rahmen der Tour konnten wir ausführlich über Wolken, Wind, Zugrichtung von Regenschauern oder Gewittern und Temperatur sprechen. Denn genau das sind die Dinge, die am Berg wichtig sind!

17.5.2022 Soleck- Riebenkofel und Lumkofel

Für die Ausbildung angehender Bergwanderführerinnen wurde ich als Wettervortragender eingeladen.

Um die weite Anfahrt dorthin besser zu nutzen bin ich aber schon am Vortag angereist. Mit Bus und Bahn :-) Mit der richtigen Einstellung ist das kein Problem und aufgrund des schönen Wetters konnte ich die Fahrt so richtig genießen!

Von St. Lorenzen im Lesachtal ging es dann hinauf aufs Soleck und weiter zum Riebenkofel. Von dort führte mich mein Weg noch bis zum Lumkofel. Eine wunderschöne Weitwanderung am Gailtaler Höhenweg mit fantastischer Aussicht zu den Karnischen Alpen im Süden und den Lienzer Dolomiten im Norden.

Der Abstieg  erfolgte schließlich nach Assing, zu den höchsten Höfen auf der Kärntner Seite des Lesachtals. Dort wurde ich dann von einem Freund abgeholt. Danke Jan!

12.5.2022 Fortbildung Bergwanderführer am Predigerstuhl (Nockberge)

DAS war eine Bergwetterfortbildung. Denn es gab alles, was man für einen Tag am Berg unter dem Motto "Bergwetter erleben" braucht:

- Wolken

- (Wetter)-Frosch

- motivierte Teilnehmerinnen

- gemütliche Hütte

Fertig, mehr braucht es nicht!

Schon beim Start im Langalmtal schossen rundherum die Quellwolken nur so in die Höhe. Wunderbar konnten wir während unserer Wanderung auf den Predigerstuhl ihr Wachsen und Schrumpfen beobachten. Uns über ihre Höhe und "Gefährlichkeit" Gedanken machen. Den Wind spüren und ihm nachforschen.

Besser kann man es für eine Bergwetterfortbildung kaum erwischen.

Zum Abschluss gab es dann noch einen netten Einkehrschwung bei der Petodnighütte.

Ein perfekter Bergwettertag!

7.5.2022 Fortbildung Alpenverein Villach Tourenguides

Irgendwer hat einmal gesagt:
"Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Ausrüstung!"

Naja, diese Person war dann wohl nicht am 7. Mai 2022 am Dobratsch unterwegs.

Denn das Wetter war dermaßen schlecht, dass unsere Wetterwanderung genau vom Parkplatz auf der Roßtratten bis zum Roßtrattenstüberl also rund 50m lang war.

Die Sichtweite betrug betrug unter 50m, es regnete ein wenig und dazu wehte leichter Wind.

Was soll man da bitte draußen über das Wetter reden?

Also waren wir drinnen, im Roßtrattenstüberl und statt den Wolken in der Natur mit digitalen Bildern am Laptop vorlieb nehmen müssen.

Aber die Gruppe war so motiviert und interessiert, dass es trotzdem viel Spaß gemacht hat.

Die nächste Chance auf ein Bergwetterseminar am Dobratsch gibt es übrigens schon am Sonntag dem 22.5.2022 --> Ausschreibung!

29.4.2022 Prestreljenik Fenster (Julische Alpen)

Es ist fast unglaublich, aber mittlerweile ist es 15 Jahre her, dass ich diese Tour zuletzt gemacht habe!

Fast noch unglaublicher ist es, dass es diese Bergsportseite noch immer gibt!

Seit über 15 Jahren dokumentiere ich mittlerweile meine Bergtouren und stelle alle Infos dazu kostenlos zur Verfügung.

Für mich ist diese Homepage einfach mein Tourenbuch geworden und wenn ich die alten Fotos sehe, bin ich wieder zurück versetzt, in meine "Jugend" :-)

Zurück zum Fenster:

Diese Tour ist jedes Mal ein Erlebnis, die Umgebung wirkt so surreal. Wenn man beim Rif. Gilberti steht, kann man sich kaum vorstellen, dass ein Aufstieg zum und auch eine Abfahrt vom Fenster möglich ist!

Ein paar bewegte Eindrück von dieser Tour gibt es hier

28.4.2022 Hüttersteig, die Mutter aller Trainingstouren

Über Jahre habe ich mich "geweigert" der Mutter aller Trainingstouren im Raum Villach einen Besuch abzustatten.

Jetzt war es dann aber doch so weit. Nach der Arbeit hatte ich etwas Zeit und wollte mich ein wenig bewegen. Das Auto sollte dabei jedoch in der Garage bleiben und so fiel meine Wahl auf den Hüttersteig. Mit Radunterstützung ging es nach Annenheim und von dort eben über den Hütetrsteig hinauf zur Kanzel.

Der Abstieg erfolgte über den "neuen 34er" Steig. Dieser verläuft in direkter Linie im Nahbereich der Seilbahntrasse zurück ins Tal. Im Sommer wird es dort wohl zu spannenden Begegnungen kommen. Denn die alte Trasse des "34ers" wurde zu einem Mountainbiketrail umgebaut und dieser hat es wahrlich in sich.

Der Trailbauer, den ich beim Abstieg getroffen habe, meinte grob übersetzt:

"Ein schwieriges Gelände um einen Trail zu bauen..."

Auch 2022 Markenbotschafter für Hyphensports und Völkl

Wenn man schon pausieren muss, dann kann man die Zeit wenigstens nutzen um sich ein wenig der Planung und Administration zu widmen.

Aktuell plane ich gerade das zweitägige Wetterseminar für das Jahr 2022.

Potentielle Ziele: Pinzgauer Spaziergang, Passauer Hütte in den Leoganger Steinbergen oder Hagener Hütte in den Hohen Tauern.

Gleichzeitig freue ich mich sehr, dass ich auch 2022 weiterhin Markenbotschafter für den Bekleidungshersteller Hyphensports sein darf. Diese tolle Firma mit Sitz in München und Produktion in Kroatien ist mir wirklich ans Herz gewachsen und ich kann ihre Produkte, die auch mit großem ökologischen Gewissen produziert werden, sehr empfehlen.

Auch von den Firmen Völkl, Dalbello, Marker werde ich im Jahr 2022 weiterhin unterstützt!

An dieser Stelle sei auch mein Rucksacksponsor Nordkamm erwähnt.

Danke allen Firmen für die Zusammenarbeit!

 

Vielen Dank an meine Ausrüstungssponsoren:

Perfektes Rundumtraining
Perfektes Rundumtraining