Gerhard Hohenwarters  Berg- und Schitourenseite

 

 

1.10.2022 Wetterworkshop am Zirbitzkogel

Zum ersten Mal bin ich mit meinem Bergwetterseminar in der Steiermark unterwegs!

Unser Ziel wird der Zirbitzkogel sein.

Dieser beliebte Wander- und Schitourenberg bietet im Herbst einen wunderbaren Ausblick in alle Himmelsrichtungen.

Durch die hohe Ausgangslage ist man auch fast immer über dem Hochnebel.

Noch sind drei Plätze frei.

Wer mehr über Wetter-Apps und Wetterberichte sowie die Wetterzeichen in der Natur mehr erfahren möchte, der ist bei diesem Wetterworkshop genau richtig.

Bergwetter erleben, dort wo es passiert nämlich draußen in der Natur.

Dieser in Österreich einzigartige Wetterworkshop hilft jedem Wanderer, Bergsteiger oder Trailrunner seinen persönlichen Frieden mit den Wetter-Apps und dem Wetter zu finden.

Detailinfos zum Wetterseminar am Zirbitzkogel findet ihr hier:

Bergwetter erleben Zirbitzkogel

23.9.2022 Festvortrag 125- Jahre Eiskargletschermessung

Vor 125 Jahren wurden die ersten glaziologischen Messungen im Eiskar durchgeführt. Damals war dieser kleine Gletscher in der Kellerwand hoch über Kötschach- Mauthen noch nicht der südlichste Gletscher Österreichs.

Heut 125 Jahre später gibt es das Eiskar noch immer und es werden auch noch immer Messungen durchgeführt.

Seit 30 Jahren ist der mittlerweile südlichste Gletscher Österreichs auch Teil des Geltschermessprogramms des Österreichischen Alpenvereins.

Seit 30 Jahren werden die alljährlichen Gletschermessungen von meinem Vater und mir durchgeführt.

Aus diesem Grund gibt es am Freitag dem 23.9.2022 um 19 Uhr im Kultursaal in Dellach/ Gail einen Festvortrag.

Geschichtliche Rückblicke, spannende Einblicke in die Messungen und natürlich auch ein Ausblick auf die Zukunft dürfen dabei nicht fehlen!

Ich freue mich auf euer kommen!

16. und 17.9.2022 "Bergwetter erleben" Hotel Gartnerkofel am Naßfeld

Wetter, Berge, kulinarischer Genuss und das alles gepaart mit Gastfreundlichkeit? Genau das gab es dieses Wochenende am Naßfeld im Hotel Gartnerkofel.
Am ersten Abend trafen wir uns nach dem herrliche Buffet zu einem Wetter- und Klimavortrag.
Am nächsten Tag ging es dann auf den Auernig. Schlechtes Wetter gibt es nicht und trocken war es auch schon, als wir starteten. Außerdem wollen wir ja das Bergwetter erleben!
Das Schöne daran sind die Stimmungen. Man hat das Gefühl mitten in einem Naturfilm zu sein. Wenn die Nebelschwaden bergwärts ziehen, zwischendurch die frisch angezuckerten Berge hervorschauen und sich schließlich sogar kurz die Sonne zeigt.
Dann erlebt man die Natur und die Berge wirklich!
Noch gewaltiger wird es, wenn bei einer zweiten Tour am Nachmittag die Sonne herauskommt und die Berge in ein traumhaft weiches Licht hüllt!
Herrlich ist es natürlich, wenn man weiß, dass nach der Tour bzw. den Touren noch der Spa des Hotels sowie am Abend wieder ein leckeres Buffet auf einen wartet. Anbei ein paar bewegte Bilder:

 

14.9.2022 Spielmann (Hohe Tauern)

Seit knapp einem Jahr habe ich die Ehre im Rahmen der Ausbildung zum Kärntner Bergwanderführer als Referent zu fungieren. Alle angehenden Kärntner Bergwanderführerinnen dürfen einen Halbtag mit mir am Berg verbringen und das Bergwetter hautnahm erleben, erfahren und erlernen.

Der Septemberkurs fand in Heiligenblut statt und wenn ich diese weite Reise schon antrete, versuche ich das auch immer mit einer weiteren Tour zu verbinden. Also ging es schon am Vortag mit Zug und Bus bis zum Glocknerhaus und von dort hinauf auf den Spielmann.

Der Spielmann ist ein recht leichter 3000er, der aber bei schönem wetter eine tolle Aussicht bietet. Bei meinem Besuch hüllte sich der nahe Glockner zwar in Nebel, aber trotzdem war es ein herrliches Bergerlebnis und das mit öffentlicher Anreise!

Um etwa 10h ist man beim Glocknerhaus und kurz vor 16h geht der Bus wieder zurück ins Tal, sodass man den Anschluss Richtung Spittal/ Drau auch schafft.

5.9.2022 Lausnock und Petereck

Wie jedes Jahr war ich auch heuer wieder als Vortragender zum Thema Bergwetter beim Ausbildungskurs der Bergrettung auf der Kölnbreinsperre geladen. Und wie jedes Jahr habe ich das auch mit einer Bergtour im Maltatal verbunden. Nachdem ich mittlerweile alle auf markierten Steigen erreichbaren Gipfel abgeklappert habe, musste dieses Mal etwas Neues her.

Da ich eine anstrengende Woche hinter mir hatte, sollte es einfach einmal gemütlich losgehen. Also bin ich zunächst  vom Hotel weg zum Lausnock aufgestiegen. Der Anstieg dort hinauf ist weglos, man braucht also schon etwas Gespür und Wissen, wo es lang geht.

Am Lausnock angekommen hatte ich noch viel Zeit übrig. Also entschied ich mich zum Petereck weiter zu wandern.

Die ersten Meter vom Lausnock Richtung Petereck und die letzten etwa 100 Höhenmeter auf dessen Gipfel sind nicht ohne. Die Aussicht vom Gipfel des Petereck entlohnt aber für die Mühen!

3.9.2022 Wetterseminar auf der Emberger Alm-Hochtristen

Welches Wetter wünscht man sich eigentlich für ein Bergwetterseminar?

Stellt sich die Frage, worum geht es bei so einem Wetterworkshop?

Es geht darum das Wetter am Berg zu verstehen und Wetterabläufe zu erkennen, sodass ich dann als Wanderer Rückschlüsse auf meinen weiteren Tourentag ziehen kann.

Strahlend blauer Himmel ist zwar für einen Bergtag super schön. Wenn man verschiedene Wolken auf ihre wetterrelevanz untersuchen möchte, ist ein wolkenloser Tag aber nicht so ideal.

Dauerregen will man natürlich ebenso nicht, denn da kann man auch nicht wirklich viel lernen.

Idealerweise gibt es also einen Mix aus Sonne und Wolken und vielleicht auch einen kurzen Regenschauer. Fast genau dieses Wetter gab es beim "Bergwetter erleben" auf der Emberger Alm. Nur trocken geblieben sind wir-

Eine letzte Wetterwanderung gibt es heuer noch: 1.10.2022 Zirbitzkogel!

26. und 27. August "Bergwetter erleben" am Sonnblick

Neun bis in die Zehenspitzen motivierte Teilnehmer waren beim ersten Wetterseminar am Sonnblick dabei. Zwei Tage lang drehte sich alles um die Themen Wetter, Berg und Gletscher. Und zu sehen gab es wirklich genug.

Sonnenschein, Nebel, Wolken, Wind, leichte Regenschauer auf der Hütte auch Wetterleuten und natürlich auch die Auswirkungen des Klimawandels auf die Gletscherwelt.

Von unserem Startpunkt am Mölltaler Gletscher ging es über das Schareck und den Herzog Ernst zur Niederen Scharte. Schon auf diesem "Umweg" konnten wir die Wolken und deren Entwicklung betrachten. Die leichten Regenschauer am Weg zum Zittelhaus konnten uns auch nicht aus der Ruhe bringen.

Vor dem Abstieg am zweiten Tag, den wir trocken über die Bühne brachten, gab es noch eine spannende Führung durch das Sonnblickobservatorium.

Was für ein gelungenes Wetterseminar. Danke allen Teilnehmerinnen!

25.8.2022 Schareck Überschreitung

Vor 10 Jahren war ich das letzte Mal am Mölltaler Gletscher. Seit damals hat sich viel getan. Damals war ich noch alleine unterwegs. Mittlerweile sind bei dieser Tour meine Kinder mit dabei und erklimmen ihren ersten 3000er!

Und die Gletscher sind in den letzten 10 Jahren massiv geschmolzen.

So muss man heure neben dem Gletscherrest höher Richtung Grat steigen, dann sogar einmal auf den Grat ausweichen und schließlich auch eine kurze Klettereinlage hinlegen um auf den breiten Gipfelgrat zu kommen.

Oben angelangt hat man aber dieses sensationelle Panorama und der Weg zum Gipfel, direkt am Grat, ist für schwindelfreie und geübte Bergsteiger ein wunderbares Erlebnis.Meine Kinder genießen es, ich auch und der Opa, der die Idee dazu hatte, auch!

Vom Gipfel geht es am Grat weiter nach Westen zum Herzog Ernst. Ein herrlicher hochalpiner Steig. Aber die Kinder sind absolut sicher unterwegs und so können es alle genießen.

17.8.2022 Waisacher Alm

Als Kind war ich das eine oder andere Mal auf der Waisacher Alm. Das ist aber schon viele Jahre her und mittlerweile habe ich schon wieder vergessen, wie es dort oben aussieht.

Und ich muss sagen, es ist wirklich idyllisch auf dieser Alm zwischen Drautal im Norden und Gösseringgraben im Süden.

Der Aufstieg von Weißbriach im Gitschtal durch den Gösseringgraben ist zwar nicht so spekatkulär, aber einige Infotafel zu alten Hammerwerken und die eine oder andere hübsche Felsformation lassen den Weg dann doch etwas kurzweiliger erscheinen.

Die bewirtschaftete Alm bietet trotz ihrer relativ geringen Höhenlage (1245m) eine schöne Aussicht und einzelne herrliche Laubbäume sowie ein Marterl tragen zur perfekten Almidylle bei.

Also alleine schon wegen des herrlichen Almambientes ist diese Wanderung durchaus zu empfehelen.

Auernig und Garnitzenberg 15.8.2022

Nach dem Gartnerkofel habe ich noch schnell einen Abstecher auf den Garnitzenberg und den Auernig gemacht. Beide Gipfel liegen direkt am Grenzkamm zu Italien und sind vom Naßfeldpass einfach zu erreichen.

Mein Ziel war es, eine schöne Runde für mein "Genusswetterseminar" im September zu finden. Denn am 16. und 17. September 2022 bin ich zu Gast beim Hotel Gartnerkofel. Einerseits dreht sich einenhalb Tage lang alles ums Wetter, andererseits können wir alle Vorzüge des Hotels genießen.

Am Freitagabend gibt es bei gemütlichem Zusammensitzen schon viele Informationen rund um das Thema Wetter und Klima.

Wie erstelle ich eine Wetterprognose? Wo gibt es die besten Infos? Wie kann ich die Wolken richtig einschätzen?

Am zweiten Tag sind wir dann draußen unterwegs. Je nach Wetter und Gruppe wäre die Tour auf den Auernig und den Garnitzenberg geplant.

Buchungen bitte direkt beim Hotel Gartnerkofel :-)

15.8.2022 Gartnerkofel via Däumling

Den Däumling-Klettersteig auf den Gartnerkofel gibt es schon seit einigen Jahren. Grundsätzlich bin ich ja kein Fan von Sportklettersteigen. Aber hin und wieder mache ich dann doch auch solche Klettersteigtouren. Alleine schon damit ich mir selbst mein Bild machen kann.

Nachdem die Kinder für die Seilbrücken mittlerweile groß genug sind, waren auch sie mit dabei.

Von der Watschiger Alm ging es hinauf zum Einstieg. Wenig überraschend waren wir nicht die einzigen Anwärter auf den Klettersteig. Wir erwischten aber ein gutes Zeitfenster und kamen fast ohne Stau durch den Klettersteig.

Die Schlüsselstelle dieses "C"-Steiges sind wohl nicht die beiden "C"-Stellen sondern die Seilbrücke am Beginn des Steiges. Denn diese schwankt beim Begehen ganz schön stark.

Die Kinder haben diese Seilbrücke wie auch die Nepalbrücke und die "C"-Stellen aber perfekt gemeistert. Und ich bin auch drüber gekommen :-)

12.8.2022 Mittagsnock (Weißensee)

Der Weißensee ist einfach ein wundervoller Platz. Während der See vor 30 Jahren auch im Sommer noch richtig frisch war, erwärmt sich sein Wasser mittlerweile schon auf 23 bis 24 Grad. Der Klimawandel lässt grüßen.

Rund um den Weißensee gibt es auch ein paar Bergtouren.

Eine davon kann man sehr gut mit öffentlicher Anreise durchführen.

Mit Zug und Bus geht es nach Weißbriach im Gitschtal. Von dort wandert man dann hinauf zum Mittagsnock. Dieser liegt zwischen dem Weißensee und dem Gitschtal. Der Gipfel selbst bietet kaum Ausblicke. Dafür hat man knapp davor ein paar spektakuläre Tiefblicke.

Wer mit den Öffis unterwegs ist kann den Mittagsnock überschreiten und nach St. Lorenzen im Gitschtal absteigen, wo der Bus stehen bleibt.

Wer am Weißensee startet, kann beim Rückmarsch einen Einkehrschwung auf der Naggler Alm einlegen und danach natürlich einen Schwumm im See machen.

22.7.2022 Montasch und Terrarossa via Sentiero Leva

Es kündigt sich wieder ein extrem heißer Tag an. Da empfiehlt es sich Touren zu planen die möglichst lange im Schatten verlaufen.

Wir steuern die Pecol Alm an und wandern hinauf zur Forca dei Disteis. Der Weg dort hin liegt in der Früh im Schatten. Dann queren wir auf die Westseite des Montasch und steigen über den Findeneggweg auf dessen Gipfel. Erst knapp 100 Höhenmeter unter dem höchsten Punkt kommen wir in die Sonne. Am Weiterweg hinab über die neue Scala Pipan zum Sentiero Leva sind wir aber die ganze Zeit in der prallen Sonne. Am Leva-Steig selbst, der sich über Bänder Richtung Terrarossa windet, gibt es zumindest kurze schattige Passagen. Aus der Palone Scharte gilt es dann noch eine weitere etwas wacklige Leiter zu überwinden.

Aber schließlich erreichen wir den Gipfel der Terrarossa.

Wartet noch der Abstieg in der Sonne hinab zur Pecol Alm, die Abkkühlung im Raibler See schon ständig vor dem geistigen Auge :-)

14.7.2022 Durchquerung der Kreuzeckgruppe Kolbnitz-Steinfeld

Immer öfter versuche ich Bergtouren mit einer Anreise mit den Öffis zu verbinden. Das Gute daran:

Start- und Zielpunkt können verschieden sein.

Also ging es mit Zug und Bus nach Kolbnitz im Mölltal und mit dem Schrägaufzug auf knapp über 1200m hinauf. Soweit der gemütliche Teil.

Der Weiterweg führte mich zur Salzkofelhütte und dann hinüber zum Lackenbichl. Von dort marschierte ich zum Stagor und zum Schluss warteten noch rund 1600 Höhenmeter Abstieg ins Drautal.

Irgendwo zwischen Lackenbichl und Stagor musste ich einmal kurz zu Hause anrufen und Bescheid geben, dass ich wohl eine Stunde später als geplant zurück kommen würde. Denn der Weg vom Lackenbichl zum Stagor zieht sich ganz schön. Und auch vom Stagor bis zum Bahnhof ins Steinfeld war es dann nochmals eine Herausforderung. Umso schöner aber das Gefühl, wenn man diese Tour geschafft hat!

2. und 3.7.2022 "Wetter erleben" auf der Passauer Hütte

Vor jedem Wetterseminar bin ich ein wenig aufgeregt, weil man kennt die teilnehmenden Personen ja nicht.

Aber irgendwie scheint mich das Glück zu verfolgen. Denn wieder einmal war es eine sensationelle Gruppe.

Abgesehen davon, dass alle konditionell top drauf und auch trittsicher waren, kam der Spaß nicht zu kurz.

Zu kurz kam auch das Wetter nicht. In Leogang starteten wir noch unter dem Hochnebel um am halben Weg zur Passauer Hütte in strahlenden Sonnenschein einzutauchen.

Die Passauer Hütte erwies sich als perfekter Stützpunkt für unsere Gruppe und der Hüttenwirt Michi unterstützte uns, wo er nur konnte!

Aufgrund des tollen Wetters konnten wir nicht weniger als vier Gipfel (Westliche Mitterspitze, Hochzint, Breithorn und Kuchlhorn) erklimmen. Was für ein super Wochenende! Danke!

30.6.2022 Malurch

Als Aufwärmtour für das zweitägige Wetterseminar in den Leoganger Steinbergen gig es zu einer flotten Runde auf den Malurch.

Dieser Gipfel der Karnischen Alpen liegt knapp südlich vom Naßfeld und stellt eine nette und relativ kurze Halbtagstour dar.

Wer es etwas ambitionierter mag, steigt über die steile Nordseite auf. Für die Gemütlichen bietet sich der herrliche Weg auf der Südseite an. Das praktische an der Sache:

Der Startpunkt ist für beie Aufstiegsvarianten an der Naßfeldpasstraße. Somit kann man die beiden Routen zu einer netten Rundtour verbinden.

Eigentlich hätte ja auch noch der Roßkofel mit seiner steilen Ostseite gelockt, aber dafür war dann leider doch zu wenig Zeit.

Als Abschluss der Tour bietet sich ein Einkehrschwung auf der Winklealm an. Diese wird aktuell von einem Naßfelder Hotelier von Mittwoch bis Sonntag bewirtschaftet. Ein netter Schlusspunkt für eine feine Wanderung.

26.6.2022 Großglockner

Manchmal muss man seinem Glück ein wenig auf die Sprünge helfen. Als mir mein Bruder erzählt hat, dass er mit Freunden auf den Glockner geht, hab ich ganz einfach gefragt, ob ich mitkommen kann. Und dem kleinen Bruder kann man ja nichts abschlagen, oder?

Also ging es mit dem Zug nach Lienz und von dort hinauf zum Lucknerhaus. Unser Anstieg zum Glockner führte uns vorbei an der Glorerhütte zur Salmhütte. Die Nacht dort fiel aber kurz aus. Denn aufgrund des erwarteten Hochbetriebs am Großglockner starteten wir schon kurz nach 4:30 Richtung Hohenwartscharte. Wie erwartet war ab der Erzherzog-Johann-Hütte einiges los. Wir erreichten aber ohne größere Verzögerung den Gipfel. Gerade noch rechtzeitig bevor die aufsteigenden Quellwolken den höchsten Berg Österreichs in Nebel hüllten. Timing ist alles!

Danke Bruderherz für's Mitnehmen!

12.6.2022 Spik, Julisch Alpen, Vatertagstour

Was machen zwei brave Väter am Vatertag?

Richtig eine Väterbergtour.

Da man sich die lieben Gedichte samt der freundenstrahlenden Gesichter der Kinder in der Früh aber nicht entgehen lassen will, startet man erst nach Mittag. Am  Nachmittag und Abend ist das Licht eh besser, sagt der Fotograf im Bergsteiger.

Am Nachmittag ist es aber auch wärmer als in der Früh, sagt der Wetterexperte im Bergsteiger.

Egal wir starten erst am Nachmittag hinauf zum Spik und werden mit traumhaftem Wetter belohnt.

Ab etwa 1900m ist es dann auch nicht mehr so heiß und so können wir die Tour richtig genießen. Wenngleich der Anstieg über die Koca v Krnici und die Lipnica doch recht lang ist (in Summe über 1600 Höhenmeter).

Aber egal, ist ja nur einmal im Jahr Vatertag :-)

6.6.2022 Martuljek Wasserfälle (Julische Alpen)

Wenn die Kinder größer werden, dann werden auch langsam die Bergziele "größer".

Dieses Mal wählten wir aber eine relativ kleine Wanderung aus, welche ich mit meiner Frau Manuela von Shiatsu und Sellerie (sehr zu empfehlen) zuletzt vor über zehn Jahren (damals noch ohne Kinder) durchgeführt habe.

Von Martuljek (knapp östlich von Kranjska Gora) geht es entlang des Martuljek Baches aufwärts zu zwei spektakulären Wasserfällen.

Die Wanderung selbst ist dabei sehr abwechslungsreich. Das fantastische Panorma beim Beginn in Martuljek, ein breites Bachbett, eine schmale schluchtartige Passage, ein Waldabschnitt und zuletzt noch ein kurzer Klettersteig zum zweiten Wasserfall machen diesen Ausflug für bewegungsfreudige Kinder und Erwachse zum Erlebnis!

Idealerweise stattet man den Wasserfällen also nach Regenfällen oder im Mai zur Schneeschmelze im Hochgebirge einen Besuch ab.

1.6.2022 Bike 'n' climb 'n' hike auf den Schwarzkogel

Was macht man, wenn man einen Vormittag Zeit hat?

Richtig man geht raus in die Natur!

Und in meinem Fall rauf auf einen Berg.

Da ich wieder auf das Auto verzichten wollte ging es einfach mit dem Rad hinauf zum Baumgartnerhof hoch über dem Faaker See. Dort strampelte ich noch bis zum Start des Flowgartnertrails.

Zu Fuß ging es dann zum Einstieg des kurzen aber netten Rotschitza- Klettersteigs.

Danach trieb ich mich auf den Schwarzkogel, denn eine Teilnehmerin meines nächsten Wetterseminars auf der Passauer Hütte hatte mir gesagt, dass sie 800 Höhenmeter in der Stunde ginge.

Ich wollte dieses Tempo einmal ausprobieren und musste feststellen, dass es auf Dauer nichts für mich ist :-)

Dafür war ich aber pünktlich zum Mittagsessen wieder zu Hause ;-)

27.5.2022 Dobratsch-Exkursion mit der Uni Klagenfurt

Seit mittlerweilen drei Jahren darf ich als Lehrbeauftrager an der Universität Klagenfurt fungieren. Einerseits können die Studenten eine Vorlesung zum Thema Wetter und Klima im Wandel bei mir genießen,

andererseits gibt es die Möglichkeit im Rahmen eines Proseminars die Auswirkungen von Wetter und Klima direkt in der Natur zu erfahren.

Nach einer Exkursion zur Pasterze war nun der Hausberg der Villacher dran.

Der Dobratsch ist ein klimatologisch aber auch hydrologisch und geologisch hoch spannender Berg.

Aus diesem Grund habe ich mir (wie schon bei der Pasterze) Verstärkung vom größten "geologischen" Kenner der Villacher Alpe geholt, meinem Vater.

Gemeinsam führten wir die Studenten vom Maibacherl bis zum Gipfel, von der Entstehung der Alpen bis hin zum aktuellen Klimawandel. Geologie, Hydrologie, Geomorphologie, Klimatologie und Meteorologie! Am Dobratsch greifen all diese Wissenschaften so wunderbar augenscheinlich ineinander!

26.5.2022 Groppensteinschlucht

Ein Feiertag steht am Programm und die Familie plant einen Ausflug. Das spannende ist, dass wir mittlerweile wirklich versuchen möglichst viele Ausflüge mit den Öffis zu machen.

Die Groppensteinschlucht im Mölltal bietet sich da perfekt an. Mit dem Zug geht es von Villach in 45 Minuten nach Mallnitz und knapp 20 Minuten später ist man in Raufen, wo die Groppensteinschlucht startet. Mit dem Auto ist man nicht viel schneller vor Ort!

Die Schlucht selbst ist zwar nicht so tief eingeschnitten wie andere Schluchten, die drei Wasserfälle können sich aber absolut sehen lassen! Gerade bei Schneeschmelze oder nach Regenfällen donnert der Mallnitzbach schäumend über die Geländestufen in die Tiefe.

Der Rückweg führt dann bei der mächtigen Burg Groppenstein vorbei.

Die Rückfahrt erfolgt wieder gemütlich mit den Öffis und man hat richtiggehend das Gefühl eine kleine Reise gemacht zu haben :-)

24.5.2022 Golica- Kahlkogel

In Kärnten sind die Narzissenwiesen im Bärental oder oberhalb von Maria Elend sehr bekannt. Das Gegenstück dazu in Slowenien ist die Golica (Kahlkogel).

Dieser wunderschöne Berg ist im Frühling ein einziges Narzissenmeer. Schon Julius Kugy hat die Blütenpracht beschrieben, denn vom Tal aus scheinen die Hänge der Golica aufgrund der zahlreichen Narzissenblüten frisch angezuckert zu sein.

An Wochenende pilgern die Slowenen in großer Zahl hinauf unter die Mala Golica um Zeuge dieses Naturwunders zu werden.

Auch ich wollte einmal von Süden her den Narzissenberg erwandern, dabei meinen CO2-Fußabdruck aber so gering wie möglich halten.

Also bin ich  mit dem Zug nach Jesensice und mit dem Bus nach Planina pod Golico. Von dort ging es zu Fuß hinauf zu den Narzissen und dann auf östererichsicher Seite hinunter zum Bahnhof in Rosenbach. Perfekt!

22.5.2022 Ferlacher Spitz

Nach den zahlreichen Touren der Vortage ging es auch am Wochenende sprotlich weiter. Dieses Mal war aber die ganze Familie mit dabei. :-)

Ziel war der Ferlacher Spitz hoch über der Bertahütte.

Die Straße hinauf ist im Moment übrigens ganz gut zu fahren.

Der Aufstieg vom Parkplatz zur Hütte verflog wie im Nu. Zusammen mit den Kindern suchten wir nach Buchstaben in der Natur um unsere Namen schreiben zu können.

Nach einer kurzen Jausenpause war dann auch der steile Anstieg zum Gipfel rasch geschafft.

Die ganze Familie hat diesen Bergtag richtig genossen.

Den Kindern war es scheinbar aber noch zu wenig Bewegung. Denn nachdem man vom Berg so schön den Faaker See gesehen hatten, wollten sie umbedingt noch baden gehen. Also hieß es zu Hause angekommen rauf auf die Räder und noch schnell zu einem Schwumm!

21.5.2022 Uni-Exkursion zur Pasterze

Noch ist die Pasterze der größte Gletscher Österreichs.

Die Tage der einst mächtigen Gletscherzunge hoch über Heiigenblut sind aber gezählt. Pro Jahr zieht sich die Stirn der Gletscherzunge um rund 50 Längenmeter zurück. Noch dramatischer ist jedoch der Höhenverlust.

In nur einem Sommer wird das Eis der Gletscherzunge um rund fünf Meter dünner!

In wenigen Jahren wird von dem einst mehr als 300 Meter dicken Gletscher unterhalb des Großglockners im wahrsten Sinn des Wortes nur mehr ein Häufchen Schutt übrig sein.

Mit Studenten der Universität Klagenfurt sind wir über die Großglockner- Hochalpenstraße zum Glocknerhaus gefahren, bis wohin de Gletscher vor 170 Jahren noch gereicht hat. Von dort folgten wir dem "Gletscherrückgang" und sind schließlich auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe gelandet.

Geht Pasterze schauen, so lange es sie noch gibt! :-(

19.5.2022 Rosennock- Überschreitung

Es geht Schlag auf Schlag.

Nach meinem Lesachtalabenteuer waren gleich am nächsten Tag die Nockberge dran.

Ein lieber Bergfreund und begeisterter Gipfelsammler war noch nie am Rosennock. Das schöne Wetter wollten wir deshalb für eine schöne Nockbergerunde nutzen.

Neben dem Großen Rosennock statteten wir auch dem Kleinen Rosennock, dem Plattnock und dem Predigerstuhl einen Besuch ab.

In der Vorsaison ist man hier besonders unter der Woche noch fast alleine unterwegs und mit Glück bekommt man auch das eine oder andere Federvieh zu sehen. Fantastisch, wie sich die Vögel tarnen und perfekt an ihre Umgebung anpassen.

Aber eines muss ich doch zugeben:

Am Tourenende war ich dann tatsächlich müde, die Vortage lassen grüßen...

18.5.2022 Samalm - Ausbildung für angehende Bergwanderführer

Eine öffentliche Anreise ins Lesachtal ist ein Erlebnis. Von Villach aus dauert es mit Zug und Bus rund drei Stunden, bis man in Maria Luggau ist.
Wenn man also diese lange Anreise mit den Öffis macht, sollte man schon zumindest zwei Touren damit verbinden. Und das habe ich auch gemacht.

Den ersten Tag habe ich mit einer tollen Runde von St. Lorenzen zum Soleck und über den Riebenkofel bis hin zum Lumkofel genutzt.

Am zweiten Tag, dem Ausbildungstag für angehende Bergwanderführerinnen, ging es von Maria Luggau hinauf zur wunderschönen Samalm.

Dieser herrliche Aussichtsbalkon ist eine ideale Wetterwanderung und vom Gipfel aus hat man einen wunderschönen Blick zu den Sextener Dolomiten oder dem gegenüber liegenden Karnischen Hauptkamm.

Im Rahmen der Tour konnten wir ausführlich über Wolken, Wind, Zugrichtung von Regenschauern oder Gewittern und Temperatur sprechen. Denn genau das sind die Dinge, die am Berg wichtig sind!

17.5.2022 Soleck- Riebenkofel und Lumkofel

Für die Ausbildung angehender Bergwanderführerinnen wurde ich als Wettervortragender eingeladen.

Um die weite Anfahrt dorthin besser zu nutzen bin ich aber schon am Vortag angereist. Mit Bus und Bahn :-) Mit der richtigen Einstellung ist das kein Problem und aufgrund des schönen Wetters konnte ich die Fahrt so richtig genießen!

Von St. Lorenzen im Lesachtal ging es dann hinauf aufs Soleck und weiter zum Riebenkofel. Von dort führte mich mein Weg noch bis zum Lumkofel. Eine wunderschöne Weitwanderung am Gailtaler Höhenweg mit fantastischer Aussicht zu den Karnischen Alpen im Süden und den Lienzer Dolomiten im Norden.

Der Abstieg  erfolgte schließlich nach Assing, zu den höchsten Höfen auf der Kärntner Seite des Lesachtals. Dort wurde ich dann von einem Freund abgeholt. Danke Jan!

12.5.2022 Fortbildung Bergwanderführer am Predigerstuhl (Nockberge)

DAS war eine Bergwetterfortbildung. Denn es gab alles, was man für einen Tag am Berg unter dem Motto "Bergwetter erleben" braucht:

- Wolken

- (Wetter)-Frosch

- motivierte Teilnehmerinnen

- gemütliche Hütte

Fertig, mehr braucht es nicht!

Schon beim Start im Langalmtal schossen rundherum die Quellwolken nur so in die Höhe. Wunderbar konnten wir während unserer Wanderung auf den Predigerstuhl ihr Wachsen und Schrumpfen beobachten. Uns über ihre Höhe und "Gefährlichkeit" Gedanken machen. Den Wind spüren und ihm nachforschen.

Besser kann man es für eine Bergwetterfortbildung kaum erwischen.

Zum Abschluss gab es dann noch einen netten Einkehrschwung bei der Petodnighütte.

Ein perfekter Bergwettertag!

28.4.2022 Hüttersteig, die Mutter aller Trainingstouren

Über Jahre habe ich mich "geweigert" der Mutter aller Trainingstouren im Raum Villach einen Besuch abzustatten.

Jetzt war es dann aber doch so weit. Nach der Arbeit hatte ich etwas Zeit und wollte mich ein wenig bewegen. Das Auto sollte dabei jedoch in der Garage bleiben und so fiel meine Wahl auf den Hüttersteig. Mit Radunterstützung ging es nach Annenheim und von dort eben über den Hütetrsteig hinauf zur Kanzel.

Der Abstieg erfolgte über den "neuen 34er" Steig. Dieser verläuft in direkter Linie im Nahbereich der Seilbahntrasse zurück ins Tal. Im Sommer wird es dort wohl zu spannenden Begegnungen kommen. Denn die alte Trasse des "34ers" wurde zu einem Mountainbiketrail umgebaut und dieser hat es wahrlich in sich.

Der Trailbauer, den ich beim Abstieg getroffen habe, meinte grob übersetzt:

"Ein schwieriges Gelände um einen Trail zu bauen..."

Auch 2022 Markenbotschafter für Hyphensports und Völkl

Wenn man schon pausieren muss, dann kann man die Zeit wenigstens nutzen um sich ein wenig der Planung und Administration zu widmen.

Aktuell plane ich gerade das zweitägige Wetterseminar für das Jahr 2022.

Potentielle Ziele: Pinzgauer Spaziergang, Passauer Hütte in den Leoganger Steinbergen oder Hagener Hütte in den Hohen Tauern.

Gleichzeitig freue ich mich sehr, dass ich auch 2022 weiterhin Markenbotschafter für den Bekleidungshersteller Hyphensports sein darf. Diese tolle Firma mit Sitz in München und Produktion in Kroatien ist mir wirklich ans Herz gewachsen und ich kann ihre Produkte, die auch mit großem ökologischen Gewissen produziert werden, sehr empfehlen.

Auch von den Firmen Völkl, Dalbello, Marker werde ich im Jahr 2022 weiterhin unterstützt!

An dieser Stelle sei auch mein Rucksacksponsor Nordkamm erwähnt.

Danke allen Firmen für die Zusammenarbeit!

 

Vielen Dank an meine Ausrüstungssponsoren:

Perfektes Rundumtraining
Perfektes Rundumtraining