21.3.2026
Mit dem Bus oder dem Auto geht es nach Tröpolach und dort zum Parkplatz des Milleniums Express. Mit diesem fährt man nun auf die Madritsch. Von dort nutzt man die Aufstiegshilfen des Schigebietes um bis zur Troghöhe (2002m, Gondelbergstation) zu gelangen.
Jetzt fährt man mit den Schiern in nordwestliche Richtung bis etwa 1800m ab. Hier heißt es anfellen. Wer die Liftanlagen nicht nutzen möchte, muss von Sonnleiten (1427m) im Bereich eines (geräumten) Forstweges zur Talstation der Trogkofelbahn abfahren (bei geringer Schneelage tragen). Von dort geht es im Bereich des Bobo- Schiweges am Waldrand in südwestlicher Richtung aufwärts. In rund 1600m wird eine kurze Steilstufe erreicht, welche im Bereich des Sommerweges hinauf zur Lahnhütte überwunden wird. Jetzt geht es in südlicher Richtung durch ein breites Tal am Rande eines Bergsturzgebietes höher bis in eine Seehöhe von rund 1800m, wo man auf die Variante über die Trogkofelbahn trifft.
Nun steigt der Schitourengeher über mäßig steile Hänge (zum Schluss kurz über 35°) zum Großen Sattel (1948m) auf. Hier heißt es abfellen und nach Westen rund 200 Höhenmeter abfahren. Jetzt gilt es wieder anzufellen und in südwestlicher Richtung unter den mächtigen Trogkofelnordwänden aufzusteigen. Während die Wände im östlichen teil bis knapp 1900m herab ziehen, leitet Richtung Trogkofelturm ein zunehmend steiles und schmäler werdendes Kar höher hinauf. Dieses steuert man an und gelangt in knapp 2000m zu einem ersten kurzen steilen Rinnenteil. Hier steilt das Gelände bereits gegen 40° auf. Je nach Schneeverhältnissen können auch hier schon Steigeisen notwendig sein. Nach diesem Abschnitt gelangt man in ein kurzes Kar, welches zu einer Rinne zieht, die im unteren Bereich von einer scheinbar sperrenden Felsstufen abgeschlossen wird. Am Fuße der Felsstufe heißt es wohl endgültig Schier auf den Rucksack. Am rechten (westlichen) Rand der Rinne leitet eine steile Rinne (über 45°) in den mittleren Teil der hier recht breiten Rinne. Nach einigen Höhenmetern teilt sich die Rinne in zwei Äste. Je nach Schneelage steigt man einen der beiden Äste sehr steil (über 45°) hinauf bis in die Trogkofelturmscharte.
Die Abfahrt erfolgt durch einen der beiden Rinnenäste ins weite Kar unter den Nordwänden des Trogkofels. Für den Rückweg hat man nun zwei Möglichkeiten. Entweder man steigt zurück zum Großen Sattel auf und fährt von dort zur Lahnhütte und weiter zur Talstation der Trogkofelbahn ab. Oder man quert im weiten Kar unter den Trogkofelwänden in etwa 1800m nach Norden zum Sommersteig, welcher von der Rattendorfer Alm zum Großen Sattel zieht. Im Sinne des Sommersteiges fährt man durch eine Mulde bis auf rund 1570m ab, wo man auf einen Fahrweg trifft. Dort wird wieder angefellt. Auf dem Forstweg geht es nun in nördlicher Richtung weiter. Eine Kehre in 1600m wird geradeaus abgekürzt. Der Forstweg selbst macht in 1650m einen weiten Linksbogen. Diesen kann man rechter Hand (Osten) abkürzen, wobei in rund 1700m eine markante Verbebnung erreicht wird. Jetzt wird ein letztes Mal abgefellt. Nach Osten fährt man zur Tröpolacher Alm ab. Wer nach Sonnleiten will, quert oberhalb der Alm möglichst hoch nach (Osten). So erreicht man die Zweikofelabfahrt, welche zur Talstation der Trogkofelbahn leitet. Von dort wandert man am Forstweg zurück nach Sonnleiten oder kann auch mit den Liften weiter fahren.
Die Trogkofelturmscharte ist im Bereich des Trogkofels wohl der höchste vernünftig mit Schiern zu erreichende Punkt mit durchgehender Abfahrt. Diese Tour ist nur bei absolut sicheren Verhältnissen zu empfehlen. Ausgezeichnete Schitechnik und sehr sicheres Bewegen in extrem steilem Gelände ist für den abschließenden Rinnenteil zwingend notwendig. Steigeisen und ev. auch ein Pickel sollten im Rucksack bei dieser Tour mit dabei sein. Gute Kondition ist auch notwendig, wobei die Länge der Tour ein wenig vom Startpunkt abhängt (Sonnleiten oder Troghöhe). In den schattigen Nordhängen unterhalb des Trogkofels findet man sehr lang im Jahr hinein noch Pulverschnee.











