31.1.2024, 13.2.2026
Mit dem Auto geht es bis auf den Naßfeldpass (1530m), wo man unmittelbar neben dem Grenzübergang eine paar Parkmöglichkeiten vorfindet.
Für einen Aufstieg zum Garnitzenberg gibt es zwei Möglichkeiten.
Südvariante:
Jetzt überquert man den Grenzübergang und folgt der Passstraße für ein paar Minuten Richtung Pontebba, bis am Ende des Sees nach links (Osten) ein Almweg (Wegweiser Malga Auernig) abzweigt. Auf diesem geht es nun zunächst recht steil und dann flach zur Auernig Alm (Malga Auernig). Auf der Alm zweigt nach links (Nordosten) ein markierter Wanderweg (Wegweiser Auernig) ab. Der Steig leitet zunächst durch Wald (bei wenige Schnee etwas mühsam) und erreicht dann in rund 1700m wieder freies Almgelände. In weiterer Folge geht es in nordöstlicher Richtung in angenehmer Steigung bis in einen kleinen Sattel (1920m) und von dort in östlicher Richtung bis zum Garnitzenberg.
Nordvariante:
Direkt beim Grenzübergang hält man sich links und folgt dem teils präparierten Fahrweg an der kleinen Kirche vorbei in östlicher Richtung relativ flach bis zu einer auffallenden Weggabelung. Hier geht es nun im spitzen Winkel rechts (Südwesten) weg. Nach drei Kehren zieht der Fahrweg in östlicher Richtung unter den Hängen des Auernigs entlang. In rund 1800m gelangt man zu einer markanten Verebnung. Jetzt zweigt der Schitourengeher wieder nach rechts (Süden) ab und steigt durch eine schöne Mulde unter zunehmender Steigung in einen kleinen Sattel (~1910m) auf. Die letzten Meter zum Sattel sind etwas steiler, hier gilt es auf die Lawinengefahr zu achten. Von dort geht es nun im Sinne des Sommersteiges nach links (Osten) zum schmucklosen Gipfel.
Die Abfahrt erfolgt über eine der beiden die Aufstiegsrouten. Dabei gibt es für die Durchquerung des Waldgürtels zwei Varianten. Entweder die Aufstiegsroute oder etwas weiter östlich einen weiteren Almsteig, welcher knapp östlich der Auernigalm im Bereich mehrerer kleiner Bäche auf den Fahrweg trifft. Bei dieser Variante muss man jedoch am Fahrweg rund 20 Höhenmeter zurück zur Alm ansteige und von dort zum Ausgangspunkt abfahren.
Der Garnitzenberg ist ein relativ leicht zu erreichender Gipfel im Bereich des Naßfeldpasses. Im Gegensatz zum Gartnerkofel ist dieses Schitourenziel aber nicht ganz so stark frequentiert. Der Aufstieg von Norden ist relativ leicht.
Die kurze Waldpassage ist gerade bei unterdurchschnittlicher Schneelage etwas mühsam (gute Schitechnik notwendig). Beim Anstieg zum Gipfel bewegt man sich durchwegs in weniger als 30° steilem Gelände. Bei hoher Lawinengefahr ist aber trotzdem Vorsicht geboten, da man teils unter steileren Hängen vorbeiquert. Vom Gipfel aus hat man einen wunderbaren Ausblick.
Bilder vom Südanstieg:



Bilder vom Nordanstieg:


Gipfelbilder:

