Kopasnock 2087m

~1150 Höhenmeter (mittel, lang)

27.1.2026

 

Mit dem Auto geht es über die Goldeck- Straße bis zum Parkplatz Seetal (1883m). Die Straße wird im Winter im Regelfall geräumt. Ev. vorher erkundigen.

 

Vom Seetal (1883m) steigt man wenige Höhenmeter nach Südwesten auf einem Fahrweg, hält sich am höchsten Punkt des Fahrweges (~1900m) rechts und steigt in der Südflanke des Seetalnocks in einen kleinen Sattel (~2025m) auf. Die letzten Meter vor dem Sattel quert man einen etwas steileren Hang, hier gilt es auf die Lawinengefahr zu achten. Vom Sattel weg sind es nur mehr wenige Höhenmeter in westlicher Richtung (links) auf den 2054m hohen Gipfel. Von dort hat man eine herrliche Abfahrt nach Südwesten in den Gusengraben. In rund 1620m muss man einmal einen Stacheldrahtzaun passieren. Dies ist am besten im Bereich des alten Almweges möglich. Am unteren Rand der Almwiesen erreicht man einen kleinen Weg und folgt diesem zu einem Forstweg, wo der Gusengraben einfach über eine Brücke gequert werden kann. Dann gilt es kurz am Forstweg nach Westen zu einer Weggabelung aufzusteigen. Hier hält man sich links (Osten) und folgt dem relativ flachen Fahrweg bis zu einem auffallenden Graben. Hier zweigt der Schitourengeher rechts (Süden) ab und folgt dem Graben höher. In rund 1730m wird das Gelände deutlich steiler. Im Sinne des Sommerweges wird jetzt die Steilstufe überwunden. Nach knapp 100 Höhenmetern legt sich das Gelände wieder zurück und es geht gemütlich durch eine zunächst breite Mulde die sich in weiterer Folge zu einem Graben verjüngt aufwärts. In rund 1970m wendet man sich nach links (Süden) und steigt über einen mäßig steilen Hang zum schmucklosen Gipfel des Kopasnocks auf.

 

Die Abfahrt erfolgt über die Aufstiegsroute. Wer den Rückanstieg um rund 280 Höhenmeter abkürzen will, fährt vom Kopasnock über die Aufstiegsroute bis auf rund 1600m ab. Hier wird wieder angefellt. In östlicher Richtung steigt man zum Wald auf. Durch diesen geht es jetzt unter leichtem Höhengewinn weiter nach Osten, wobei nach kurzer Zeit ein Forstweg gequert wird. Entweder steigt man im Wald bis zum Sommerweg auf und kann auf diesem einen Stacheldrahtzaun passieren oder man bleibt etwas tiefer und erreicht so beim Stacheldrahtzaun in rund 1680m Seehöhe einen Forstweg (kein Überstieg). Nun wandert man gemütlich in östlicher Richtung zur Gusenscharte (1709m). Von dort folgt man dem Forstweg nach links (Westen) zur Gusenalm (1740m) und dann in östlicher Richtung in einem weiten Bogen bergauf zur Kapelleralm (1854m). Jetzt sind es noch rund 50 Höhenmeter bis zum höchsten Punkt des Forstweges und man erreicht über die vom Aufstieg bekannte Route wieder den Ausgangspunkt. 

 

Die Tour ist kein Klassiker, aber durch die relativ hohe Ausgangslage findet man hier auch in Wintern, in denen in tiefen Lagen kaum Schnee liegt, teils sehr  gute Bedingungen vor. Der lange Hin- und Rückweg macht dieses Ziel zu einer relativ langen Unternehmung. Bei den Schneeverhältnissen findet man aufgrund der verschiedenen Expositionen meist alle vorstellenbaren Schneearten vor. In Summe findet man aber bei knapp 1150 Höhenmetern Anstieg rund 1000 Höhenmeter lohnende Abfahrtshöhenmeter und das spricht dann doch für diese Tour.

 

 

Blick von 1900m ins Drautal Richtung Villach
Blick von 1900m ins Drautal Richtung Villach
Bei der Abfahrt hinab in den Gusengraben kommt das Ziel ins Blickfeld (Gipfel oberhalb der Bildmitte)
Bei der Abfahrt hinab in den Gusengraben kommt das Ziel ins Blickfeld (Gipfel oberhalb der Bildmitte)
Tiefster Winter am tiefsten Punkt im Gusengraben (1500m)
Tiefster Winter am tiefsten Punkt im Gusengraben (1500m)
Beim Anstieg schon in knapp 2000m der Blick zurück
Beim Anstieg schon in knapp 2000m der Blick zurück
Knapp unterm Gipfel der Blick zur Eckwand
Knapp unterm Gipfel der Blick zur Eckwand
Sie haben ihr Ziel erreicht
Sie haben ihr Ziel erreicht
Pulverabfahrt
Pulverabfahrt
Rückanstieg zur Kapelleralm
Rückanstieg zur Kapelleralm
Kapelleralm, der Kopasnock liegt zwischen Staff (links) und Eckwand (rechts), wobei er vom Staff ein wenig verdeckt wird
Kapelleralm, der Kopasnock liegt zwischen Staff (links) und Eckwand (rechts), wobei er vom Staff ein wenig verdeckt wird

Vielen Dank an meine Ausrüstungssponsoren:

Perfektes Rundumtraining
Perfektes Rundumtraining