24.6.2023
Von der Zollnerseehütte startet man nach Osten zum wunderschönen Zollnersee und weiter bis zu einer Weggabelung unterhalb des Nölblingpasses. Der „klassische“ Höhenweg zieht von dort unter den Nordwänden des Findnigkofels nach Osten Richtung Londintörl. Wer möchte kann aber den Findenigkofel mitnehmen. Dazu wendet sich der Weitwanderer bei der Weggabel rechts (Süden) steigt hinauf zum Pass und hält sich am Grenzkamm links (Osten). Zunächst zieht der Steig gemütlich höher, ehe es in zahlreichen Kehren auf einen ersten Gratgipfel geht. Nach einigen Höhenmetern Abstieg wartet der Schlussanstieg hinauf zum Findenigkofel. Der Gipfel wird in weiterer Folge nach Osten überschritten. Nach etwa 50 Höhenmeter zieht der Steig nach Links (Norden) auf die österreichische Seite hinab und leitet den Wanderer so zum Londintörl (~1865m). Vorbei an einem Kriegerdenkmal wandert man am breiten Weg hinab in einen Sattel (~1815m). Hier hält man sich rechts und steigt über herrliche Almflächen zu einer Forststraße ab. Diese überquert der Weitwanderer und folgt dem markierten Steig zunächst in nordöstlicher und dann in östlicher Richtung hinab bis zur Straniger Alm.
Diese Etappe zählt zu einer der kürzeren, deshalb zahlt es sich aus den Findenigkofel mitzunehmen. Vom Gipfel aus hat man einen wunderbaren Rundumblick. Natürlich kann man auch bis zum Naßfeld weiter wandern. Dann wird es aber ein sehr langer Tag. Die Straniger Alm (Käsealm, hier wird gekäst) bietet sowohl Mehrbettzimmer aus auch ein Lager. Im Gegensatz zu den Hütten im westlichen Teil, handelt es sich bei der Straniger Alm um keine Alpenvereinshütte.







