Straniger Alm- Rattendorfer Schneid- Rudnigsattel- Naßfeld

~1000 Höhenmeter (mittel)

29.6.2026

 

Von der Straniger Alm geht es am Fahrweg in südöstlicher Richtung bis zu einer markanten Weggabelung (Wegweiser). Hier hält man sich links, bleibt nach wenigen Minuten neuerlich am linken Forstweg und erreicht so nach einigen Minuten eine unscheinbare Abzweigung. Hier hält sich der Wanderer rechts, verlässt den Almweg und folgt nun einem markierten Steig in einem Rechtsbogen zum Kordin Sattel (1749m). Hier wendet man sich nach links (Osten) und wandert kurz entlang der Grenze. Ein kleiner Durchstieg beim Zaun sowie eine Markierung am Boden leitet den Wanderer aber nach rechts (Südosten). Jetzt durchwandert man eine weite Mulde und gelangt dann auf einen herrlichen Rücken. Immer am markierten Steig bleibend geht es in leichtem Auf und Ab auf der Südseite der Ringmauer bis zu einer Weggabelung (Wegweiser). Hier hält man sich rechts (Osten) und folgt dem Grenzkamm über die Rattendorfer Schneid zum Rattendorfer Sattel (1783m). Wer möchte kann hier nach rechts (Süden) einen kurzen Abstecher zur Attila Höhle machen. Der Weiterweg führt vom Sattel zunächst kurz steil bergauf und dann wieder gemütlich bis zu einem Wegweiser unterhalb des Zottachkopfs. Der Karnische Höhenweg leitet nach rechts auf der italienischen Seite bleibend aufwärts bis unter die mächtigen Südwände des Trogkofels. In etwa die Höhe haltend wandert man sich unterm Trogkofel an den Rand des Schigebietes Naßfeld und weiter bis zum Rudnigsattel (1945m). Dort steigt der Wanderer bei einer Weggabelung nach links (Norden) ab. Bei einem Wegweiser (Sonnwiesen) hält man sich etwas unscheinbar rechts. Der markierte Steig zieht durch eine Mulde steil hinab. Bei einer Weggabelung in rund 1750m Seehöhe hat man nun die Möglichkeit. Entweder nach rechts (Südosten) kurz noch bergab und dann durch das Felssturzgebiet unter dem Winkelturm hinauf zu einem Speichersee und von dort in einen kleinen Sattel (1838m). Hier wendet man sich nach links (Norden) und steigt so über den „Touristenweg“ zur Madritschen auf. Oder man wählt in 1750m den linken Steig (Nordosten), steigt zu einem Bach ab und folgt dann dem Steig am Pistenrand steil hinauf zu einem Fahrweg. Auf diesem kurz nach rechts zum Speichersee und von dort am „Touristenweg“ hinauf zur Madritschen. Der Abstieg zum Naßfeldpass erfolgt von der Madritschen nach Osten im Sinne der Schipiste.

 

Diese Etappe ist von der Wegstrecke relativ lange. Dafür gibt es keine längeren Anstiege. Durch das ständige Auf und Ab kommen aber trotzdem zahlreiche Höhenmeter zusammen. Der Abschnitt nach dem Kordinsattel unter der Ringmauer und dem Trogkofel vorbei bis zum Rudnigsattel ist ein landschaftlicher Hochgenuss. Die mächtigen Südwände des Trogkofels auf der einen und der imposante Monte Zermula auf der anderen Seite sorgen für ein großartiges Ambiente. Wer den Abschluss im Schigebiet abkürzen möchte, der wählt den Sessellift von der Madritschen hinab zum Naßfeld.

 

Am Naßfeld selbst gibt es keine Schutzhütte. Es gilt in einer der zahlreichen Unterkunftsmöglichkeiten rund um den Naßfeldpass zu nächtigen.

 

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Morgendlicher Regen auf der Straniger Alm
Morgendlicher Regen auf der Straniger Alm
Blick zurück zur Straniger Alm und hinauf zum Findenigkofel
Blick zurück zur Straniger Alm und hinauf zum Findenigkofel
Dem Käser auf der Kleinkordinalm über die Schulter geblickt
Dem Käser auf der Kleinkordinalm über die Schulter geblickt
Herrliche Weiten mit Blick über die Groß Kordin Alm nach Westen; dieser Teil des Karnischen Höhenwegs ist wohl einer der schönsten
Herrliche Weiten mit Blick über die Groß Kordin Alm nach Westen; dieser Teil des Karnischen Höhenwegs ist wohl einer der schönsten
Links die Ringmauer im Hintergrund der Trogkofel
Links die Ringmauer im Hintergrund der Trogkofel
Blick über die Rattendorfer Schneid zum Trogkofel
Blick über die Rattendorfer Schneid zum Trogkofel
Blick nach Süden zum Monte Zermula, links der Bildmitte ist der Eingang zur Attila Höhle zu erkennen (schaut wie ein Kreuz aus)
Blick nach Süden zum Monte Zermula, links der Bildmitte ist der Eingang zur Attila Höhle zu erkennen (schaut wie ein Kreuz aus)
Unter den Südwänden des Trogkofels geht es entlang
Unter den Südwänden des Trogkofels geht es entlang
Querung unterm Rosskofel zur Madritschen
Querung unterm Rosskofel zur Madritschen
Von der Madritschen hinab zum Naßfeld gibt es fast Murmeltiergarantie
Von der Madritschen hinab zum Naßfeld gibt es fast Murmeltiergarantie

Vielen Dank an meine Ausrüstungssponsoren:

Perfektes Rundumtraining
Perfektes Rundumtraining